Nach dem Schädel-Hirn-Trauma:
zurück zu sich finden
„Das MRT ist unauffällig“ heißt: Das Gewebe ist heil. Es sagt nichts über die Verbindungen zwischen Ihren Hirnnetzwerken, und genau die tragen Konzentration, Reizfilter und Stimmung. Wir schauen dorthin, an der Seite Ihrer Neurologin und Ihrer Reha.
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Vierzehn Monate nach dem Sturz, und ein halber Arbeitstag ist noch immer die Grenze. Das Licht im Supermarkt, das Wort, das nicht kommt, die Reizbarkeit, die nicht zu Ihnen passt, und Freunde, die sagen, Sie seien doch „wieder gesund“. Wir nehmen diese unsichtbaren Folgen als das, was sie sind: ein Nervensystem, das noch nicht zurückgefunden hat, und daran lässt sich arbeiten.
Schädel-Hirn-Traumata zählen weltweit zu den häufigsten Ursachen für bleibende Behinderung bei jüngeren Erwachsenen; jedes Jahr sind zig Millionen Menschen betroffen.
Sie sind Angehörige oder Angehöriger? Auch dann sind Sie hier richtig — rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir begleiten Sie mit.
Symptome haben eine Landkarte
Ein Schädel-Hirn-Trauma stört weniger einzelne Regionen als die Verbindungen zwischen Hirnnetzwerken. Häufig geraten das zentrale Exekutiv-Netzwerk (Konzentration, Arbeitsgedächtnis, Planen), das Salienz-Netzwerk (Reizfilter, innere Ruhe) und das limbische Netzwerk (Stimmung, Stressverarbeitung) aus dem Gleichgewicht; daher der volle Kopf, die Reizüberflutung, die Erschöpfung. Zwei Systeme verlängern diesen Zustand. Der Schlaf: Nach einer Hirnverletzung ist er oft flach und zerrissen, und ohne Tiefschlaf kann das Gehirn weder aufräumen noch neu verschalten. Das autonome Nervensystem: Ein Sympathikus, der seit dem Unfall nicht mehr herunterfährt, hält Herzfrequenz, Lichtempfindlichkeit und Reizbarkeit hoch. Deshalb messen wir beides mit und behandeln es mit. Eine ärztliche Diagnostik schließt zuerst strukturelle Ursachen aus.
Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.
Neben Ihrer neurologischen Behandlung: was sich für den Alltag tun lässt.
Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: der Unfallhergang und die Berichte aus Klinik und Reha, Fragebögen zu Konzentration, Schlaf und Reizempfindlichkeit, eine klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor und aktuelle Bildgebung. Ein qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn wir die Verbindungen sehen wollen, die das MRT nicht zeigt. Daraus entsteht ein Begleitprogramm, das Ihre neurologische Behandlung und Ihre Reha ergänzt: rTMS oder iTBS für Konzentration und Stimmung, tDCS für das Arbeitsgedächtnis, Neurofeedback für den Reizfilter, Photobiomodulation für die Energieversorgung der Nervenzellen, dazu Schlaf und ein Belastungsaufbau in kleinen Schritten. Ihre Medikamente bleiben, wie sie sind, solange Ihre Neurologin oder Ihr Neurologe nichts anderes entscheidet. Bringen Sie den Entlassbrief zum Erstgespräch mit.
Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.
Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.
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Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht
Sinnvoll, wenn …
- Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
- Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
- Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling
Weniger geeignet, wenn …
- Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
- Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht
Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.
Was die Forschung zeigt
Peer-reviewte Arbeiten zu Schädel-Hirn-Trauma und den relevanten Verfahren, nach Evidenzgrad eingeordnet. Keine Studie beweist einen persönlichen Behandlungserfolg.
Kurz gesagt: Für einige Verfahren ist die Evidenz solide, für andere noch früh. Wo Ihr Fall steht, klären wir im Assessment, und danach richtet sich das Programm.
rTMS beim Schädel-Hirn-Trauma: Evidenz aus tierexperimentellen und klinischen Studien
TMS zur Behandlung der Gehirnerschütterung: systematische Übersicht
Accelerated rTMS bei anhaltenden Beschwerden nach leichtem Schädel-Hirn-Trauma: Pilotstudie
Nicht-invasive Neuromodulation und Kognition nach Schädel-Hirn-Trauma: randomisierte klinische Studie
Wirksamkeit nicht-invasiver Hirnstimulation auf kognitive Funktionen bei Hirnerkrankungen: Metaanalyse
Erholung nach Schädel-Hirn-Trauma mit Photobiomodulation: Mechanismen und klinische Evidenz
Nicht-invasive Hirnstimulation bei anhaltenden Beschwerden nach leichtem Schädel-Hirn-Trauma
Mehr Studien über alle Erkrankungen: Wissenschaft & Studien.
Für rTMS bei anhaltenden Beschwerden nach Gehirnerschütterung liegen kontrollierte Studien und Pilotdaten vor, für Photobiomodulation vor allem mechanistische und frühe klinische Daten; die Evidenz reicht von früh bis wachsend. Was davon bei Ihnen greift, zeigt der Vergleich mit dem Ausgangsbefund nach dem ersten Behandlungsblock.

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.
Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter
Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.
- 30+ Jahre Klinik-Erbe
- 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
- 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
In drei ruhigen Schritten
Verfahren, die wir bei Schädel-Hirn-Trauma einsetzen
Welche Verfahren für Sie sinnvoll sind, entscheidet das Assessment, nicht die Liste.
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Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.
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