Wenn der nächste Anfall
Ihr Leben plant
Sie planen Ihr Leben um den nächsten Anfall. Wir planen mit Ihnen um das, was ihn vorbereitet: ein Gehirn, das zwischen den Attacken übererregbar bleibt, und die Dinge, die diese Erregbarkeit hochhalten, Schlaf, Hormone, ein Nervensystem ohne Bremse.
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- Ambulant · Bad Aibling
- Nicht-invasiv
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Lieber sprechen? Rufen Sie uns an: +49 (0)8061 398-0
Sie kennen die Vorboten, den abgedunkelten Raum, die Tage, die ein Anfall Ihnen nimmt, und die Nachricht an die Kollegen, die Sie nicht schon wieder schreiben wollten. Prophylaxen mit Nebenwirkungen, Triptane mit Obergrenze, ein Trigger-Tagebuch, das mehr Verzicht als Antworten gebracht hat. „Damit müssen Sie leben“ beschreibt, was ein Medikament allein erreicht. Es sagt nichts darüber, was Ihre Reizverarbeitung noch lernen kann.
Migräne betrifft etwa 12 bis 15 % der Menschen und ist damit eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen; Frauen sind rund dreimal häufiger betroffen als Männer.
Symptome haben eine Landkarte
Migräne gilt heute als Störung der zentralen Reizverarbeitung: Ein übererregbares Gehirn filtert schlechter, das Salienz-Netzwerk (der Türsteher, der über Wichtigkeit entscheidet) lässt zu viel durch, das sensomotorische Netzwerk und die Schmerzbahnen um Hirnstamm und Thalamus antworten darauf. Die Erregbarkeit bleibt zwischen den Anfällen erhöht, deshalb genügen kleine Auslöser. Zwei Systeme stellen sie mit ein: das autonome Nervensystem, dessen Vagus-Bremse bei vielen Betroffenen zu schwach zieht, und Schlaf und Hormone, weil eine zerhackte Nacht und der Östrogenabfall vor der Periode die Schwelle senken. Für die Behandlung heißt das: Wir dämpfen die Erregbarkeit und arbeiten zugleich an dem, was sie füttert. Vor jeder Behandlung schließen Bildgebung und neurologische Untersuchung sekundäre Kopfschmerzursachen aus.
Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.
Erst das Assessment, dann Ihr Programm.
Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: Ihre Anfallsgeschichte und das Kopfschmerztagebuch, die Befunde Ihrer Neurologin, Fragebögen, eine klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor (Schilddrüse, Hormonstatus, Magnesium) und Bildgebung. Ein qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn wir wissen wollen, wie erregbar Ihr Gehirn zwischen den Anfällen tatsächlich ist. Daraus entsteht Ihr Programm, in dem Neuromodulation ein Baustein ist: rTMS, tDCS und die transkutane Vagusnerv-Stimulation (taVNS) gehören zu den am besten untersuchten Verfahren bei Migräne, Neurofeedback trainiert die Selbstregulation. Daneben stehen Schlaf, der Zyklus und das, was das Labor zeigt. Ihre Prophylaxe und Ihre Akutmedikation bleiben, wie sie sind, solange Ihre Neurologin oder Ihr Neurologe nichts anderes entscheidet. Bringen Sie das Tagebuch zum Erstgespräch mit.
Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.
Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.
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Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht
Sinnvoll, wenn …
- Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
- Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
- Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling
Weniger geeignet, wenn …
- Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
- Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht
Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.
Was die Forschung zeigt
Peer-reviewte Arbeiten zu Migräne und den relevanten Verfahren, nach Evidenzgrad eingeordnet. Keine Studie beweist einen persönlichen Behandlungserfolg.
Kurz gesagt: Für einige Verfahren ist die Evidenz solide, für andere noch früh. Wo Ihr Fall steht, klären wir im Assessment, und danach richtet sich das Programm.
Evidenzbasierte Leitlinien der International Headache Society zur nicht-invasiven Neuromodulation bei Migräne
Nicht-invasive Hirnstimulation zur Migräneprophylaxe — Netzwerk-Metaanalyse randomisierter Studien
Neuromodulation zur akuten und präventiven Migränebehandlung — systematische Übersicht & Metaanalyse
Wirksamkeit der transkraniellen Magnetstimulation bei Migräne — Metaanalyse randomisierter Studien
Einzelpuls-TMS zur akuten Behandlung der Migräne mit Aura — randomisierte, scheinkontrollierte Studie
Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) bei Migräne — systematische Übersicht & Metaanalyse
Nicht-invasive Vagusnerv-Stimulation zur Prävention episodischer Migräne — PREMIUM-Studie (RCT)
Nicht-invasive Vagusnerv-Stimulation zur Migräneprävention — PREMIUM-II-Studie (RCT)
Transkutane aurikuläre Vagusnerv-Stimulation (taVNS) bei Migräne — fMRT-Studie
qEEG-gesteuertes Neurofeedback bei wiederkehrenden Migränekopfschmerzen
Mehr Studien über alle Erkrankungen: Wissenschaft & Studien.
Die Leitlinie der International Headache Society führt rTMS, tDCS und Vagusnervstimulation als Verfahren mit belegter Wirkung auf Häufigkeit und Intensität der Anfälle, mit unterschiedlich starker Evidenz. Was Ihre Reizverarbeitung davon annimmt, zeigt das Tagebuch im Verlauf, und danach richten wir Frequenz und Ziel neu aus.

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.
Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter
Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.
- 30+ Jahre Klinik-Erbe
- 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
- 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
In drei ruhigen Schritten
Verfahren, die wir bei Migräne einsetzen
Welche Verfahren für Sie sinnvoll sind, entscheidet das Assessment, nicht die Liste.
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Migräne: Sprechen wir über Ihren Weg.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.
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