Epilepsie:
das Leben zwischen den Anfällen
Die Anfallskontrolle ist Aufgabe Ihrer Neurologin oder Ihres Neurologen, und dabei bleibt es. Was zwischen den Anfällen den Alltag bestimmt, Stimmung, Schlaf, Konzentration, Erschöpfung, verdient eine eigene, gemessene Behandlung. Dafür sind wir da.
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- Antwort in 2 Werktagen
- Ambulant · Bad Aibling
- Nicht-invasiv
Kostenlos & unverbindlich · Antwort in der Regel binnen 2 Werktagen · vertraulich
Lieber sprechen? Rufen Sie uns an: +49 (0)8061 398-0
Sie haben gelernt, mit Unsicherheit zu leben: mit Anfällen, die kommen, wenn Sie sie am wenigsten erwarten, mit Medikamenten und ihren Nebenwirkungen, und oft mit Erschöpfung, Stimmungstiefs oder Konzentrationsproblemen, über die kaum jemand spricht. Vielleicht haben Sie gehört, das gehöre eben dazu. Bei uns werden Sie zuerst als Mensch gesehen, nicht als Diagnose.
Epilepsie gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen: Weltweit sind rund 50 Millionen Menschen betroffen, etwa 0,6–0,8 % der Bevölkerung.
Sie sind Angehörige oder Angehöriger? Auch dann sind Sie hier richtig — rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir begleiten Sie mit.
Symptome haben eine Landkarte
Epilepsie entsteht durch eine Übererregbarkeit und gestörte Synchronisation von Nervenzellnetzwerken. Über den Anfall hinaus verändert diese Netzwerkbalance häufig auch Stimmung, Antrieb, Schlaf und Konzentration: das limbische Netzwerk, das Salienz-Netzwerk und das exekutive Netzwerk arbeiten dann nicht mehr im Gleichgewicht. Zwei Zusammenhänge sind dabei entscheidend. Der Schlaf: Schlafmangel senkt die Anfallsschwelle, und Anfälle wie auch manche Medikamente stören den Schlaf; deshalb ist Schlafregulation bei uns zuerst eine Sicherheitsmaßnahme und erst dann eine Frage des Wohlbefindens. Und die Psyche: Depressionen sind bei Epilepsie deutlich häufiger als in der Allgemeinbevölkerung, teils durch die Netzwerkveränderung selbst, teils als Nebenwirkung von Antiepileptika; deshalb gehört psychologische Begleitung zum Konzept, und deshalb stimmen wir jede Beobachtung mit Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen ab, bei denen die anfallsbezogene Behandlung bleibt.
Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.
Neben Ihrer neurologischen Behandlung: was sich für den Alltag tun lässt.
Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: die Befunde Ihrer Neurologin oder Ihres Neurologen samt EEG und Bildgebung, Anamnese mit Anfallskalender und Medikamentenliste, Fragebögen zu Stimmung, Schlaf und Konzentration, klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor. Ein eigenes qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn die Frage nach Stimmung oder Aufmerksamkeit es verlangt und die Sicherheit es erlaubt. Daraus entsteht ein Begleitprogramm, das die neurologische Therapie ergänzt und mit ihr abgestimmt wird. Neuromodulation ist darin ein Baustein, ausgewählt nach Sicherheitsprofil: Neurofeedback zur Selbstregulation, taVNS, in ausgewählten Fällen niederfrequente Verfahren, nie ohne das Einverständnis Ihrer neurologischen Behandlung. Daneben stehen Schlafregulation, Bewegung und psychologische Begleitung. Ihre Antiepileptika bleiben unverändert; jede Änderung liegt allein bei Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen.
Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.
Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.
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Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht
Sinnvoll, wenn …
- Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
- Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
- Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling
Weniger geeignet, wenn …
- Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
- Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht
Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.
Was die Forschung zeigt
Peer-reviewte Arbeiten zu Epilepsie und den relevanten Verfahren, nach Evidenzgrad eingeordnet. Keine Studie beweist einen persönlichen Behandlungserfolg.
Kurz gesagt: Für einige Verfahren ist die Evidenz solide, für andere noch früh. Wo Ihr Fall steht, klären wir im Assessment, und danach richtet sich das Programm.
Nicht-invasive Neurostimulation bei pharmakoresistenter Epilepsie: systematische Übersicht und Metaanalyse
rTMS bei pharmakoresistenter Epilepsie: systematische Übersicht und IPD-Metaanalyse
tDCS zur Anfallskontrolle bei refraktärer Epilepsie: systematische Übersicht und Metaanalyse von RCTs
tDCS senkt die Anfallshäufigkeit bei refraktärer fokaler Epilepsie: randomisierte, doppelblinde Multicenter-Studie
Transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation (taVNS) bei pharmakoresistenter Epilepsie: randomisierte, doppelblinde Studie
Anhaltende Anfallsreduktion nach Selbstregulation langsamer kortikaler Potenziale (Neurofeedback) — 10-Jahres-Verlauf
Psychiatrische Komorbiditäten bei Menschen mit Epilepsie: systematische Übersicht und Metaanalyse
Mehr Studien über alle Erkrankungen: Wissenschaft & Studien.
Für begleitende Neuromodulation bei Epilepsie liegen kleine kontrollierte Studien vor, vor allem zu Stimmung und Lebensqualität, und die Datenlage ist noch nicht abschließend. Was in Ihrem Alltag zuerst erreichbar ist, klärt das Assessment, und jeder Schritt bleibt mit Ihrer neurologischen Behandlung abgestimmt.

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.
Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter
Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.
- 30+ Jahre Klinik-Erbe
- 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
- 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
In drei ruhigen Schritten
Verfahren, die wir bei Epilepsie einsetzen
Welche Verfahren für Sie sinnvoll sind, entscheidet das Assessment, nicht die Liste.
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Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.
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