Douwes Brain Center
Wir messen erst, dann behandeln.

Das Gehirn,
wieder im Gleichgewicht

Wir stellen das funktionelle Gleichgewicht wieder her — so weit es geht ohne Chemie.

Bevor wir über uns sprechen

„Damit müssen Sie
leben.“ Stimmt selten.

Medikamente, die gewechselt wurden. Therapien, Wartelisten, wieder von vorn. Und irgendwann dieser Satz, von jemandem, der es gut meinte und nicht weiterwusste.

Er beschreibt die Grenzen einer Methode, nicht Ihre. Was in all den Jahren meist fehlte, war ein Blick auf das Gehirn selbst: welches Netzwerk bei Ihnen aus dem Takt ist, gemessen statt vermutet.

Was nicht mehr funktioniert, lässt sich messen. Was sich messen lässt, lässt sich gezielt angehen.

Ein erschöpfter, aber sichtlich erleichterter Mann Anfang 50 sitzt am hellen Fenster einer ruhigen Klinik.
Der erste Schritt

Erst ein Befundbild.
Dann eine Entscheidung.

Bevor hier jemand behandelt wird, schauen wir hin. Sie bekommen Ihr Befundbild erklärt und eine klare Einschätzung, was daraus folgt und was nicht.

Diesen Anfang macht ein strukturiertes Assessment: Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen, klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor und Bildgebung; ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt. Daraus entsteht Ihr Programm, Baustein für Baustein nachvollziehbar.

Der Unterschied

Sie bekommen, was Sie brauchen. Nicht, was gerade im Haus verfügbar ist.

Ein Diagnosename sagt, wie ein Leiden heißt. Er sagt nicht, welches Netzwerk bei Ihnen zu laut oder zu leise arbeitet, und er sagt nicht, was im Körper daran mitwirkt. Deshalb beginnt bei uns jeder Patient mit einem strukturierten Assessment, und deshalb behandeln wir den Körper als zusammenhängendes System. Eine chronische Infektion, Borrelien etwa oder Viren nach COVID, hält das Immunsystem im Dauerbetrieb; seine Entzündungsbotenstoffe erreichen das Gehirn und verändern, wie Netzwerke feuern. Wer dann nur das Netzwerk stimuliert, arbeitet gegen einen Motor, der weiterläuft. Eine Schilddrüse, die zu wenig arbeitet, stellt die Grundspannung des Nervensystems herunter; ein leiser präfrontaler Kortex ist dann zuerst ein Schilddrüsenfall und kein rTMS-Fall. Und ein gereizter Darm spricht über den Vagusnerv und über Entzündungssignale direkt mit dem Salienz-Netzwerk.

Das Douwes Brain Center ist deshalb keine reine TMS-Praxis, keine reine Sauerstoff-Praxis und keine reine Brainmapping-Praxis. Neun Verfahren stehen im Haus, und jedes davon ist ein Baustein in einem Gesamtkonzept, das für Sie zusammengesetzt wird; welche Bausteine in Ihr Programm kommen, entscheidet das Assessment. Ambulant, evidenzgraduiert, und ein Medikament ist nicht der erste Griff.

Medicine, graded by evidence.

Unser Anspruch

Funktionelles Gleichgewicht — so weit es geht ohne Chemie

Funktionelles Gleichgewicht heißt für uns: Ein Netzwerk, das zu laut arbeitet, ein anderes, das zu leise geworden ist, ein Rhythmus, der sich verschoben hat, sollen wieder in ihren Takt finden. Daran arbeiten wir mit Neuromodulation, Regulation und Training, und mit so wenig Medikamenten wie möglich. Der Maßstab ist am Ende Ihr Alltag: Schlaf, Konzentration, Energie, die Lebensqualität, um die es die ganze Zeit ging.

Messen

Anamnese, klinische Untersuchung, Fragebögen und Labor, bei Bedarf qEEG-Brainmapping: Das Assessment zeigt, welches System aus dem Takt ist, bevor irgendjemand über eine Behandlung spricht.

Regulieren

Neuromodulation, Neurofeedback, Infusionen und Training geben dem Gehirn den Anstoß, seine eigene Regulation wiederzufinden. Medikamente kommen so sparsam wie möglich dazu.

Wiederherstellen

Gemeint ist Funktion im Alltag: schlafen, denken, arbeiten, dabei sein. Ob das Programm dorthin führt, wird nachgemessen.

Messen · Regulieren · Wiederherstellen

Wie wir arbeiten

Wie wir Ihr Gehirn
sichtbar machen

Ein einzelner Wert erzählt selten die ganze Geschichte. Fünf Ebenen der Diagnostik, jede mit ihrer eigenen Frage, ergeben zusammen ein Bild, und erst aus diesem Bild entsteht Ihr Programm.

01

Bildgebung

Vorhandene MRT-Befunde fließen ein. Die Frage hier: Gibt es eine strukturelle Ursache, die zuerst geklärt werden muss?

02

Funktionelle & neurologische Diagnostik

Die neurologische Untersuchung verbindet klinische Zeichen mit Hirnnetzwerken und schließt fokale Läsionen aus.

03

Klinische Assessments

Strukturierte Selbst- und Fremdeinschätzung, dazu die Gehirn-Netzwerk-Analyse und Fragebögen, die wir im Verlauf wiederholen.

04

qEEG-Brainmapping

Wenn die Fragestellung es verlangt: ein quantitatives EEG, verglichen mit einer Normdatenbank. Welche Frequenzen sind wo zu stark oder zu schwach? Diagnostik, keine Therapie.

05

Laboranalytik

Entzündung, Stoffwechsel, Hormone, Vitalstoffe: der Körper, in dem dieses Gehirn arbeitet.

Ein Arzt liest alle Ebenen im Zusammenhang: Bildgebung und neurologische Untersuchung schließen strukturelle Ursachen aus, Assessments und, wo es gemacht wurde, das qEEG zeigen die Funktion. Daraus wird Ihr individuelles Programm.

Wir denken in Netzwerken

Ein Symptom hat selten eine einzelne Adresse im Gehirn; es entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Netzwerke. Die Gehirn-Netzwerk-Analyse zeigt Ihnen, welche davon bei Ihnen besonders beansprucht wirken. Keine Diagnose, aber ein Ausgangspunkt, den Sie heute Abend schon haben können.

Zur Gehirn-Netzwerk-Analyse

Ihr Weg bei uns, in vier Schritten

Einer ruhigen Patientin wird ein kabelloses Neuroelectrics-Enobio-EEG-Headset mit kleiner NECBOX-Steuerbox behutsam aufgesetzt.
Eine reale qEEG-Haube, Messung nach dem internationalen 10-20-System.
Schema des internationalen 10-20-Systems zur Platzierung von EEG-Elektroden auf dem Kopf.
Abb.: Internationales 10-20-EEG-Elektrodensystem · Wikimedia Commons (gemeinfrei / CC)
  1. 01

    Messen

    Zuerst hören wir zu und lesen, was schon vorliegt: Ihre Geschichte, Arztbriefe, Fragebögen, dazu die klinische Untersuchung und bei Bedarf Labor und Bildgebung. Verlangt die Fragestellung ein qEEG, kommt die EEG-Haube dazu. Nichts davon tut weh.

  2. 02

    Verstehen

    Ein Arzt liest alle Ebenen im Zusammenhang und erklärt Ihnen Ihr Befundbild: welches System aus dem Takt ist und wo der Körper mitspielt. Liegt ein qEEG vor, sehen Sie dabei Ihre eigene Hirnkarte auf dem Bildschirm.

  3. 03

    Modulieren

    Erst jetzt entsteht Ihr Programm: Neuromodulation dort, wo das Assessment hinzeigt, dazu Infusionen und Bio- oder Neurofeedback, wie Ihr Profil es verlangt. Ohne Medikament als ersten Schritt.

  4. 04

    Nachmessen

    Wir messen erneut, mit denselben Fragebögen und, wenn eines am Anfang stand, mit einem zweiten qEEG. Was sich verändert hat, sehen Sie selbst. Wo sich nichts bewegt, passen wir das Programm an.

Die Methode im Detail

Unser Programm

Aus einem Bild
wird ein Programm

Vier Bausteine, ambulant, jeder mit ausgewiesenem Evidenzgrad, unter dem Dach des Clinicum St. Georg. Welche davon zum Einsatz kommen und in welcher Reihenfolge, entscheidet Ihr gemessenes Profil.

Infusions- & Aufbautherapien

Mikronährstoff- und Regenerationsinfusionen im Haus der Klinik, wenn Labor und Befund dafür sprechen.

Nicht-invasive Neuromodulation

rTMS, Accelerated/iTBS, tDCS, TPS, taVNS: Ort, Frequenz und Verfahren folgen dem, was die Messung zeigt.

Bio- & Neurofeedback

Das Gehirn trainiert seine eigene Regulation, meist entlang des qEEG-Befunds.

Verlauf & Nachmessung

Fragebögen und eine zweite Messung im Verlauf. Zeigt sich nach den ersten Wochen nichts, ändern wir das Programm, statt abzuwarten.

Das ganze Programm ansehen

Dr. med. univ. Julian Douwes im ruhigen, aufmerksamen Gespräch mit einer älteren Patientin an einem hellen Kliniktisch.
Wer wir sind

Eine Klinik seit 1991.
Ein Arzt, der darin aufwuchs.

Alles beginnt mit einem Gespräch. Dr. med. univ. Julian Douwes, Chief Medical Officer, und sein Team hören zu, bevor irgendetwas gemessen oder geplant wird, und Sie erfahren dabei, ob dieser Weg für Sie überhaupt sinnvoll ist.

Das Douwes Brain Center ist das Brain-Health-Programm des Clinicum St. Georg in Bad Aibling, der Klinik, die sein Vater 1991 gründete. Seither kamen Patientinnen und Patienten aus über 90 Ländern hierher, und er selbst ist in diesem Haus aufgewachsen, lange bevor er darin behandelte.An seiner Seite stehen Dr. med. Martin Rößner, Chefarzt und Facharzt für Innere Medizin, und Katrien Boode, Leitende Klinische Psychologin.

Das Team kennenlernenÜber uns →

Behandlungen

Neun Verfahren,
evidenzgraduiert

Jedes Verfahren trägt seinen Evidenzgrad sichtbar: stark, wachsend, begrenzt oder früh. Was noch früh ist, nennen wir früh, und setzen es entsprechend ein.

rTMS

Repetitive Transkranielle Magnetstimulation

Magnetimpulse regen den präfrontalen Kortex an, der bei Depression messbar unteraktiv ist. Hauptindikation ist die therapieresistente Depression.

Evidenz: stark bei Depression

Accelerated TMS

SAINT-Protokoll

Verdichtet einen ganzen rTMS-Zyklus auf wenige Tage, mit bildgeführter Ziellokalisation im präfrontalen Kortex.

Evidenz: wachsend (FDA-Zulassung 2022 in den USA)

TPS

Transkranielle Pulsstimulation

Fokussierte Ultraschall-Stoßwellen sollen in gezielt angesteuerten Arealen Durchblutung und Neuroplastizität anregen. CE-zertifiziert für leichte bis mittlere Alzheimer-Demenz.

Evidenz: solide bei Alzheimer, sonst off-label

taVNS

Vagusnervstimulation

Ein sanfter Reiz an der Ohrmuschel erreicht den Vagusnerv, die Bremse des autonomen Nervensystems, und zielt auf dessen Regulation.

Evidenz: wachsend

Neurofeedback

EEG-basiertes Training

Sie sehen Ihre eigene Hirnaktivität in Echtzeit und trainieren, sie selbst zu regulieren, ohne äußeren Stromreiz. Am besten belegt bei ADHS.

Evidenz: solide bei ADHS

qEEG / Brainmapping

Quantitatives EEG

Eine Landkarte Ihrer Hirnaktivität im Vergleich zur Normdatenbank. Sie zeigt, welches Netzwerk aus dem Takt ist, und trägt jede Verfahrenswahl bei uns.

Diagnostik, kein Therapieverfahren

tDCS

Transkranielle Gleichstromstimulation

Ein schwacher Gleichstrom verschiebt die Erregbarkeit der Nervenzellen unter der Elektrode und unterstützt Neuroplastizität.

Evidenz: moderat, gut verträglich

Photobiomodulation

Nahinfrarot-Licht

Rotes und nahinfrarotes Licht erreicht die Mitochondrien der Nervenzellen und unterstützt deren Energieproduktion. Erforscht bei Demenz, Brain Fog und Depression.

Evidenz: früh (vielversprechend, nicht etabliert)

Neuro-Physiotherapie

Bewegungsbasierte Reha

Übersetzt, was Stimulation im Netzwerk anstößt, in Bewegung und Funktion. Bei Schlaganfall, Parkinson und Gleichgewichtsstörungen.

Evidenz: solide (etabliertes Reha-Verfahren)

Alle Verfahren im Überblick

Jahre Klinik-Erbe
Länder, aus denen Patienten anreisen
Verfahren im Portfolio
Behandlungssitzungen der Klinik

Die Zahlen gehören der Klinik: Clinicum St. Georg, 1991 gegründet von Dr. med. Friedrich Rudolf Douwes, heute weitergeführt von Dr. med. univ. Julian Douwes

Ablauf

Ihr Weg in 3 Schritten

Assessment

Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen und klinische Untersuchung ergeben Ihr Befundbild. Ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt.

Individueller Plan

Auf Basis Ihrer Messwerte entsteht ein persönlicher Behandlungsplan — evidenzgraduiert und transparent.

Behandlung

Nicht-invasive Neuromodulation, ambulant und ohne Medikamente als ersten Schritt — mit Verlaufsmessung.

Die Methode im Detail

Alle Angaben zu Wirksamkeit und Evidenz beruhen auf peer-reviewten Studien und Leitlinien; den jeweiligen Evidenzstand weisen wir auf jeder Behandlungsseite aus. Behandlungserfolge sind individuell. Mehr zu unserem Evidenz-Ansatz.

Man kann immer etwas tun.

Im kostenlosen Erstgespräch, 15 bis 20 Minuten mit dem medizinischen Team, hören wir zu und sagen Ihnen, ob ein Assessment bei uns in Ihrem Fall sinnvoll ist. Unverbindlich, und die Entscheidung danach liegt bei Ihnen.

Kostenloses Erstgespräch anfragen +49 (0)8061 398-0
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