Das Gehirn,
wieder im Gleichgewicht
Wir stellen das funktionelle Gleichgewicht wieder her — so weit es geht ohne Chemie.
„Damit müssen Sie
leben.“ Stimmt selten.
Medikamente, die gewechselt wurden. Therapien, Wartelisten, wieder von vorn. Und irgendwann dieser Satz, von jemandem, der es gut meinte und nicht weiterwusste.
Er beschreibt die Grenzen einer Methode, nicht Ihre. Was in all den Jahren meist fehlte, war ein Blick auf das Gehirn selbst: welches Netzwerk bei Ihnen aus dem Takt ist, gemessen statt vermutet.
Was nicht mehr funktioniert, lässt sich messen. Was sich messen lässt, lässt sich gezielt angehen.

Erst ein Befundbild.
Dann eine Entscheidung.
Bevor hier jemand behandelt wird, schauen wir hin. Sie bekommen Ihr Befundbild erklärt und eine klare Einschätzung, was daraus folgt und was nicht.
Diesen Anfang macht ein strukturiertes Assessment: Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen, klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor und Bildgebung; ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt. Daraus entsteht Ihr Programm, Baustein für Baustein nachvollziehbar.
Sie bekommen, was Sie brauchen. Nicht, was gerade im Haus verfügbar ist.
Ein Diagnosename sagt, wie ein Leiden heißt. Er sagt nicht, welches Netzwerk bei Ihnen zu laut oder zu leise arbeitet, und er sagt nicht, was im Körper daran mitwirkt. Deshalb beginnt bei uns jeder Patient mit einem strukturierten Assessment, und deshalb behandeln wir den Körper als zusammenhängendes System. Eine chronische Infektion, Borrelien etwa oder Viren nach COVID, hält das Immunsystem im Dauerbetrieb; seine Entzündungsbotenstoffe erreichen das Gehirn und verändern, wie Netzwerke feuern. Wer dann nur das Netzwerk stimuliert, arbeitet gegen einen Motor, der weiterläuft. Eine Schilddrüse, die zu wenig arbeitet, stellt die Grundspannung des Nervensystems herunter; ein leiser präfrontaler Kortex ist dann zuerst ein Schilddrüsenfall und kein rTMS-Fall. Und ein gereizter Darm spricht über den Vagusnerv und über Entzündungssignale direkt mit dem Salienz-Netzwerk.
Das Douwes Brain Center ist deshalb keine reine TMS-Praxis, keine reine Sauerstoff-Praxis und keine reine Brainmapping-Praxis. Neun Verfahren stehen im Haus, und jedes davon ist ein Baustein in einem Gesamtkonzept, das für Sie zusammengesetzt wird; welche Bausteine in Ihr Programm kommen, entscheidet das Assessment. Ambulant, evidenzgraduiert, und ein Medikament ist nicht der erste Griff.
Medicine, graded by evidence.
Funktionelles Gleichgewicht — so weit es geht ohne Chemie
Funktionelles Gleichgewicht heißt für uns: Ein Netzwerk, das zu laut arbeitet, ein anderes, das zu leise geworden ist, ein Rhythmus, der sich verschoben hat, sollen wieder in ihren Takt finden. Daran arbeiten wir mit Neuromodulation, Regulation und Training, und mit so wenig Medikamenten wie möglich. Der Maßstab ist am Ende Ihr Alltag: Schlaf, Konzentration, Energie, die Lebensqualität, um die es die ganze Zeit ging.
Messen
Anamnese, klinische Untersuchung, Fragebögen und Labor, bei Bedarf qEEG-Brainmapping: Das Assessment zeigt, welches System aus dem Takt ist, bevor irgendjemand über eine Behandlung spricht.
Regulieren
Neuromodulation, Neurofeedback, Infusionen und Training geben dem Gehirn den Anstoß, seine eigene Regulation wiederzufinden. Medikamente kommen so sparsam wie möglich dazu.
Wiederherstellen
Gemeint ist Funktion im Alltag: schlafen, denken, arbeiten, dabei sein. Ob das Programm dorthin führt, wird nachgemessen.
Messen · Regulieren · Wiederherstellen
Wie wir Ihr Gehirn
sichtbar machen
Ein einzelner Wert erzählt selten die ganze Geschichte. Fünf Ebenen der Diagnostik, jede mit ihrer eigenen Frage, ergeben zusammen ein Bild, und erst aus diesem Bild entsteht Ihr Programm.
Bildgebung
Vorhandene MRT-Befunde fließen ein. Die Frage hier: Gibt es eine strukturelle Ursache, die zuerst geklärt werden muss?
Funktionelle & neurologische Diagnostik
Die neurologische Untersuchung verbindet klinische Zeichen mit Hirnnetzwerken und schließt fokale Läsionen aus.
Klinische Assessments
Strukturierte Selbst- und Fremdeinschätzung, dazu die Gehirn-Netzwerk-Analyse und Fragebögen, die wir im Verlauf wiederholen.
qEEG-Brainmapping
Wenn die Fragestellung es verlangt: ein quantitatives EEG, verglichen mit einer Normdatenbank. Welche Frequenzen sind wo zu stark oder zu schwach? Diagnostik, keine Therapie.
Laboranalytik
Entzündung, Stoffwechsel, Hormone, Vitalstoffe: der Körper, in dem dieses Gehirn arbeitet.
Ein Arzt liest alle Ebenen im Zusammenhang: Bildgebung und neurologische Untersuchung schließen strukturelle Ursachen aus, Assessments und, wo es gemacht wurde, das qEEG zeigen die Funktion. Daraus wird Ihr individuelles Programm.
Ihr Weg bei uns, in vier Schritten

- 01
Messen
Zuerst hören wir zu und lesen, was schon vorliegt: Ihre Geschichte, Arztbriefe, Fragebögen, dazu die klinische Untersuchung und bei Bedarf Labor und Bildgebung. Verlangt die Fragestellung ein qEEG, kommt die EEG-Haube dazu. Nichts davon tut weh.
- 02
Verstehen
Ein Arzt liest alle Ebenen im Zusammenhang und erklärt Ihnen Ihr Befundbild: welches System aus dem Takt ist und wo der Körper mitspielt. Liegt ein qEEG vor, sehen Sie dabei Ihre eigene Hirnkarte auf dem Bildschirm.
- 03
Modulieren
Erst jetzt entsteht Ihr Programm: Neuromodulation dort, wo das Assessment hinzeigt, dazu Infusionen und Bio- oder Neurofeedback, wie Ihr Profil es verlangt. Ohne Medikament als ersten Schritt.
- 04
Nachmessen
Wir messen erneut, mit denselben Fragebögen und, wenn eines am Anfang stand, mit einem zweiten qEEG. Was sich verändert hat, sehen Sie selbst. Wo sich nichts bewegt, passen wir das Programm an.
Aus einem Bild
wird ein Programm
Vier Bausteine, ambulant, jeder mit ausgewiesenem Evidenzgrad, unter dem Dach des Clinicum St. Georg. Welche davon zum Einsatz kommen und in welcher Reihenfolge, entscheidet Ihr gemessenes Profil.
Infusions- & Aufbautherapien
Mikronährstoff- und Regenerationsinfusionen im Haus der Klinik, wenn Labor und Befund dafür sprechen.
Nicht-invasive Neuromodulation
rTMS, Accelerated/iTBS, tDCS, TPS, taVNS: Ort, Frequenz und Verfahren folgen dem, was die Messung zeigt.
Bio- & Neurofeedback
Das Gehirn trainiert seine eigene Regulation, meist entlang des qEEG-Befunds.
Verlauf & Nachmessung
Fragebögen und eine zweite Messung im Verlauf. Zeigt sich nach den ersten Wochen nichts, ändern wir das Programm, statt abzuwarten.

Eine Klinik seit 1991.
Ein Arzt, der darin aufwuchs.
Alles beginnt mit einem Gespräch. Dr. med. univ. Julian Douwes, Chief Medical Officer, und sein Team hören zu, bevor irgendetwas gemessen oder geplant wird, und Sie erfahren dabei, ob dieser Weg für Sie überhaupt sinnvoll ist.
Das Douwes Brain Center ist das Brain-Health-Programm des Clinicum St. Georg in Bad Aibling, der Klinik, die sein Vater 1991 gründete. Seither kamen Patientinnen und Patienten aus über 90 Ländern hierher, und er selbst ist in diesem Haus aufgewachsen, lange bevor er darin behandelte.An seiner Seite stehen Dr. med. Martin Rößner, Chefarzt und Facharzt für Innere Medizin, und Katrien Boode, Leitende Klinische Psychologin.
Neun Verfahren,
evidenzgraduiert
Jedes Verfahren trägt seinen Evidenzgrad sichtbar: stark, wachsend, begrenzt oder früh. Was noch früh ist, nennen wir früh, und setzen es entsprechend ein.
rTMS
Repetitive Transkranielle Magnetstimulation
Magnetimpulse regen den präfrontalen Kortex an, der bei Depression messbar unteraktiv ist. Hauptindikation ist die therapieresistente Depression.
Evidenz: stark bei DepressionAccelerated TMS
SAINT-Protokoll
Verdichtet einen ganzen rTMS-Zyklus auf wenige Tage, mit bildgeführter Ziellokalisation im präfrontalen Kortex.
Evidenz: wachsend (FDA-Zulassung 2022 in den USA)TPS
Transkranielle Pulsstimulation
Fokussierte Ultraschall-Stoßwellen sollen in gezielt angesteuerten Arealen Durchblutung und Neuroplastizität anregen. CE-zertifiziert für leichte bis mittlere Alzheimer-Demenz.
Evidenz: solide bei Alzheimer, sonst off-labeltaVNS
Vagusnervstimulation
Ein sanfter Reiz an der Ohrmuschel erreicht den Vagusnerv, die Bremse des autonomen Nervensystems, und zielt auf dessen Regulation.
Evidenz: wachsendNeurofeedback
EEG-basiertes Training
Sie sehen Ihre eigene Hirnaktivität in Echtzeit und trainieren, sie selbst zu regulieren, ohne äußeren Stromreiz. Am besten belegt bei ADHS.
Evidenz: solide bei ADHSqEEG / Brainmapping
Quantitatives EEG
Eine Landkarte Ihrer Hirnaktivität im Vergleich zur Normdatenbank. Sie zeigt, welches Netzwerk aus dem Takt ist, und trägt jede Verfahrenswahl bei uns.
Diagnostik, kein TherapieverfahrentDCS
Transkranielle Gleichstromstimulation
Ein schwacher Gleichstrom verschiebt die Erregbarkeit der Nervenzellen unter der Elektrode und unterstützt Neuroplastizität.
Evidenz: moderat, gut verträglichPhotobiomodulation
Nahinfrarot-Licht
Rotes und nahinfrarotes Licht erreicht die Mitochondrien der Nervenzellen und unterstützt deren Energieproduktion. Erforscht bei Demenz, Brain Fog und Depression.
Evidenz: früh (vielversprechend, nicht etabliert)Neuro-Physiotherapie
Bewegungsbasierte Reha
Übersetzt, was Stimulation im Netzwerk anstößt, in Bewegung und Funktion. Bei Schlaganfall, Parkinson und Gleichgewichtsstörungen.
Evidenz: solide (etabliertes Reha-Verfahren)Die Zahlen gehören der Klinik: Clinicum St. Georg, 1991 gegründet von Dr. med. Friedrich Rudolf Douwes, heute weitergeführt von Dr. med. univ. Julian Douwes
Was wir behandeln
Von der therapieresistenten Depression bis zum Brain Fog nach COVID. Der Ausgangspunkt ist in jedem Fall derselbe: Ihr Befundbild.
Depression
Mehr erfahren →Therapieresistente Depression
Mehr erfahren →Angststörung
Mehr erfahren →ADHS (Erwachsene)
Mehr erfahren →Alzheimer & Demenz
Mehr erfahren →MCI & kognitiver Abbau
Mehr erfahren →Long COVID & Post-COVID (Brain Fog, Fatigue)
Mehr erfahren →Burnout
Mehr erfahren →Schlafstörungen
Mehr erfahren →PTBS & Trauma
Mehr erfahren →Migräne
Mehr erfahren →Chronische Schmerzen
Mehr erfahren →Tinnitus
Mehr erfahren →Parkinson
Mehr erfahren →Zwangsstörung (OCD)
Mehr erfahren →Schlaganfall-Reha
Mehr erfahren →Stress & Erschöpfung
Mehr erfahren →Kognitive Leistung
Mehr erfahren →Chorea Huntington
Mehr erfahren →ALS (Amyotrophe Lateralsklerose)
Mehr erfahren →Multiple Sklerose
Mehr erfahren →Epilepsie
Mehr erfahren →Schädel-Hirn-Trauma
Mehr erfahren →Zerebralparese
Mehr erfahren →ME/CFS (Chronisches Fatigue-Syndrom)
Mehr erfahren →Fibromyalgie
Mehr erfahren →Bipolare Störung
Mehr erfahren →Autismus-Spektrum
Mehr erfahren →Borreliose & Neuroborreliose
Mehr erfahren →Ihr Weg in 3 Schritten
Assessment
Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen und klinische Untersuchung ergeben Ihr Befundbild. Ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt.
Individueller Plan
Auf Basis Ihrer Messwerte entsteht ein persönlicher Behandlungsplan — evidenzgraduiert und transparent.
Behandlung
Nicht-invasive Neuromodulation, ambulant und ohne Medikamente als ersten Schritt — mit Verlaufsmessung.
Man kann immer etwas tun.
Im kostenlosen Erstgespräch, 15 bis 20 Minuten mit dem medizinischen Team, hören wir zu und sagen Ihnen, ob ein Assessment bei uns in Ihrem Fall sinnvoll ist. Unverbindlich, und die Entscheidung danach liegt bei Ihnen.