Wir messen erst, dann behandeln.
Messen heißt bei uns ein strukturiertes Assessment: Ihre Geschichte, vorhandene Befunde, Fragebögen, die klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor und Bildgebung. Ob ein qEEG-Brainmapping dazukommt, ergibt sich daraus. Das Ziel dahinter ist immer dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht von Gehirn und Körper wiederherzustellen. Ein Netzwerk, das zu leise geworden ist, ein Rhythmus, der verrutscht ist, eine Regulation, die nicht mehr greift: das wollen wir wieder in Ordnung bringen, so weit es geht ohne Chemie. Wir arbeiten mit so wenig Medikamenten wie möglich und setzen stattdessen auf Messung, Neuromodulation, Regulation und Training. Der Maßstab ist kein Laborwert, sondern wie Sie durch Ihren Tag kommen.
Was in Ihr Programm kommt, richtet sich nach dem, was Ihnen fehlt, und nicht nach dem Gerät, das gerade frei ist. Der Körper redet dabei mit. Nervenzellen sind die energiehungrigsten Zellen des Körpers; stockt die Energieproduktion der Mitochondrien nach einer Infektion oder unter chronischem Stress, sinkt die Leistung von Netzwerken, bevor irgendein Bild sie zeigt. Autonomes Nervensystem und Hirnnetzwerke bilden einen Regelkreis; Herzratenvariabilität und qEEG zeigen zwei Seiten desselben Zustands. Und was ein Mensch erlebt hat, verändert messbar die Verschaltung, weshalb psychologische Begleitung zum Konzept gehört und kein Anhängsel ist. rTMS, TPS oder Neurofeedback sind deshalb Bausteine, keine Programme. Nicht-invasiv, ambulant und ohne Medikamente als ersten Schritt.
Medicine, graded by evidence.