Multiple Sklerose · Begleitende Neuro-Programme

Multiple Sklerose:
Symptome messbar mildern

Die Schübe hält Ihre Basistherapie in Schach. Die Fatigue, die Spastik, den Nebel im Kopf und die gedrückte Stimmung hält sie oft nicht. Genau dort arbeiten wir, in Abstimmung mit Ihrer Neurologin, und messen, was sich im Alltag verändert.

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Antwort in 2 Werktagen
  • Ambulant · Bad Aibling
  • Nicht-invasiv

Kostenlos & unverbindlich · Antwort in der Regel binnen 2 Werktagen · vertraulich

Lieber sprechen? Rufen Sie uns an: +49 (0)8061 398-0

Sie sind nicht allein

MS heißt, mit Unberechenbarkeit zu leben: gute Tage, schwere Tage, eine Erschöpfung, die niemand sieht, und Sätze wie „dafür haben wir leider wenig“. Was Sie vermutlich suchen, ist eine Stunde mehr Energie am Nachmittag und eine Nacht, in der das Bein nicht zieht. Das sind Ziele, die sich messen lassen, und an denen arbeiten wir.

MS ist die häufigste chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems bei jungen Erwachsenen; in Deutschland leben schätzungsweise über 250.000 Menschen damit.

Sie sind Angehörige oder Angehöriger? Auch dann sind Sie hier richtig — rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir begleiten Sie mit.

Was dabei im Gehirn passiert

Symptome haben eine Landkarte

Bei MS greift das Immunsystem die Myelinscheiden in Gehirn und Rückenmark an; die Nervenleitung wird langsamer und unzuverlässig. Je nach Ort der Herde sind verschiedene Netzwerke betroffen: das sensomotorische Netzwerk (Spastik, Gang, Gleichgewicht), das zentrale Exekutiv-Netzwerk (Konzentration, „Brain Fog“) und das limbische Netzwerk (Stimmung). Die Fatigue entsteht aus dem Zusammenspiel: Die anhaltende Immunaktivierung schickt Entzündungsbotenstoffe ins Gehirn, die Netzwerke brauchen für dieselbe Leistung mehr Energie, und ein durch Spastik oder Blasendrang zerhackter Schlaf nimmt ihnen die Erholung. Deshalb stehen Entzündungsstatus, Schlaf und Energie im selben Plan wie die Stimulation.

Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.

Lebensqualität & Funktion

Neben Ihrer neurologischen Behandlung: was sich für den Alltag tun lässt.

Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: Ihre Befunde und MRT-Berichte, die Vorgeschichte der Schübe, Fragebögen zu Fatigue, Schlaf und Stimmung, eine klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor. Ein qEEG kommt dazu, wenn es um Kognition oder Stimmung geht und wir sehen wollen, welches Netzwerk aus dem Takt ist. Daraus entsteht ein Begleitprogramm, das Ihre neurologische Behandlung ergänzt und Ihre Neurologin einbezieht: rTMS oder iTBS bei Spastik, Schmerz und Stimmung, tDCS bei Fatigue und Konzentration, Neurofeedback für die Selbstregulation und Physiotherapie, die die Stimulation in Gang und Gleichgewicht übersetzt. Daneben stehen Schlaf, Bewegung und das, was das Labor zeigt. Ihre Basistherapie und alle anderen Medikamente bleiben, wie sie sind, solange Ihre Neurologin oder Ihr Neurologe nichts anderes entscheidet. Bringen Sie den letzten Arztbrief zum Erstgespräch mit.

Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.

Bringen Sie zum Erstgespräch den letzten Befund Ihres neurologischen Zentrums mit. Er ist der Ausgangspunkt des Assessments, und Ihr Behandlungsplan dort bleibt der Rahmen, in dem wir arbeiten.
Kein Druck

Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.

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Passt das zu Ihnen?

Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht

Sinnvoll, wenn …

  • Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
  • Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
  • Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling

Weniger geeignet, wenn …

  • Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
  • Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht

Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).

Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.

Für iTBS und tDCS bei MS zeigen randomisierte Pilotstudien und ein systematischer Review Effekte auf Spastik, Schmerz, Kognition und Fatigue; die Evidenz ist jung, und den Verlauf der MS verändern diese Verfahren nicht. Ob Ihre Fatigue darauf anspricht, sehen wir an Fragebogen und Alltag im Verlauf, und danach entscheiden wir gemeinsam, ob wir weitermachen.

Dr. med. univ. Julian Douwes — Ärztlicher Leiter
Dr. med. univ. Julian Douwes

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.

Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter

Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.

  • 30+ Jahre Klinik-Erbe
  • 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
  • 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
Was als Nächstes passiert

In drei ruhigen Schritten

1

Anfrage senden

Kurz Ihr Anliegen — Formular oder Telefon.

2

Kostenloses Erstgespräch

15–20 Min mit unserem medizinischen Team. Kostenlos, unverbindlich.

3

Assessment & gemeinsamer Plan

Wenn es passt, folgt das strukturierte Assessment; ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt. Daraus entsteht Ihr Plan.

Multiple Sklerose: Sprechen wir über Ihren Weg.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.

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