Wenn der Schlaf
nicht mehr trägt
Schlafhygiene haben Sie längst. Was Ihnen fehlt, ist ein Nervensystem, das abends herunterfährt. Wir messen, warum Ihr Gehirn nicht in den Ruhemodus findet, und arbeiten an den Stellschrauben, die das verhindern: Erregung, Hormone, ein Vagus, der nicht greift.
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Vier Jahre, in denen der Abend mit der Frage beginnt, ob es heute klappt. Tees, Apps, ein Schlaftraining, das die Nächte etwas besser gemacht hat, und die Tablette, von der Sie nicht abhängig werden wollen. Schlaf lässt sich nicht erzwingen, und je mehr Sie es versuchen, desto wacher werden Sie. Das ist kein Charakterzug. Es ist ein Zustand, den man messen kann.
Rund ein Drittel der Erwachsenen berichtet zeitweise Schlafprobleme; etwa 6 bis 10 % erfüllen die Kriterien einer chronischen Insomnie.
Symptome haben eine Landkarte
Chronische Insomnie ist meist ein Zustand von Hyperarousal: Das Salienz-Netzwerk bleibt aktiviert, das Ruhezustands-Netzwerk (Default Mode Network) lässt die Gedanken kreisen, und der Übergang in tiefe Schlafstadien gelingt nicht sauber. Zwei Systeme stellen diese Grundspannung ein. Das autonome Nervensystem: Ein Sympathikus, der abends nicht abgibt, hält Puls, Muskeltonus und Körpertemperatur auf Tagesniveau, und ohne Vagus-Bremse gibt es keinen Einschlafimpuls. Die Hormone: Cortisol, das am Abend zu hoch bleibt, und in der Perimenopause der Abfall von Östrogen und Progesteron verschieben die Schlafarchitektur, bevor irgendein Gedanke kreist. Ein unruhiger Kopf bei hohem Cortisol ist zuerst ein Cortisolfall. Ein Arzt schließt organische Schlafstörungen wie Schlafapnoe aus.
Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.
Erst das Assessment, dann Ihr Programm.
Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: Ihr Schlaftagebuch und die Vorgeschichte, vorhandene Befunde, Fragebögen zu Schlaf und Erregung, eine klinische Untersuchung und Labor, wo es die Frage verlangt (Cortisol-Tagesprofil, Schilddrüse, Sexualhormone, Eisen). Ein qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn wir sehen wollen, ob Ihr Gehirn in Ruhe tatsächlich zu wach ist. Neuromodulation ist in unserem Programm ein Baustein neben Schlaftraining, Tageslicht und der Korrektur dessen, was das Labor zeigt: rTMS, für die bei Insomnie die meisten Studien vorliegen, taVNS für die Vagus-Bremse, Neurofeedback, damit Sie das Herunterfahren selbst lernen, und Photobiomodulation, wo sie zum Profil passt. Ein Schlafmittel setzen wir nie ohne Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren Arzt ab. Bringen Sie zwei Wochen Schlaftagebuch zum Erstgespräch mit.
Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.
Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.
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Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht
Sinnvoll, wenn …
- Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
- Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
- Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling
Weniger geeignet, wenn …
- Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
- Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht
Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.
Was die Forschung zeigt
Peer-reviewte Arbeiten zu Schlafstörungen und den relevanten Verfahren, nach Evidenzgrad eingeordnet. Keine Studie beweist einen persönlichen Behandlungserfolg.
Kurz gesagt: Für einige Verfahren ist die Evidenz solide, für andere noch früh. Wo Ihr Fall steht, klären wir im Assessment, und danach richtet sich das Programm.
rTMS bei Insomnie: systematische Übersicht und Metaanalyse
Wirksamkeit von rTMS bei Insomnie: Metaanalyse randomisierter Studien
taVNS bei chronischer Insomnie: randomisierte klinische Studie
taVNS bei Insomnie: systematische Übersicht und Metaanalyse
Transkranielle Wechselstromstimulation bei chronischer Insomnie: RCT
Neurofeedback zur Verbesserung von Schlafqualität und Insomnie: Metaanalyse
Photobiomodulation und Schlafqualität: systematische Übersicht und Metaanalyse
Mehr Studien über alle Erkrankungen: Wissenschaft & Studien.
Für rTMS bei Insomnie liegen mehrere Metaanalysen randomisierter Studien vor, für taVNS eine randomisierte Studie und eine Metaanalyse; die Effektstärken schwanken zwischen den Studien. Wie Ihr Schlaf antwortet, steht Woche für Woche im Tagebuch, und daran messen wir uns.

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.
Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter
Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.
- 30+ Jahre Klinik-Erbe
- 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
- 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
In drei ruhigen Schritten
Verfahren, die wir bei Schlafstörungen einsetzen
Welche Verfahren für Sie sinnvoll sind, entscheidet das Assessment, nicht die Liste.
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Schlafstörungen: Sprechen wir über Ihren Weg.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.
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