Kognition & Gedächtnis

MCI & kognitiver Abbau:
früh verstehen, gezielt handeln

Das Wort, das nicht kommt. Der Termin, der verschwindet. „Das ist das Alter“ ist eine Beschreibung, keine Diagnose. Wir wollen wissen, was dahintersteckt, und arbeiten an dem, was sich jetzt noch beeinflussen lässt: Schlaf, Energie, Entzündung, Netzwerke.

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Sie sind nicht allein

Vielleicht lesen Sie das für Ihren Vater oder Ihre Mutter. Sie haben die Pausen bemerkt, die Zettel am Kühlschrank, die zweimal gestellte Frage, und irgendwo die Sorge, ob das der Anfang von etwas ist. Eine leichte kognitive Störung ist keine Demenz, und nicht jeder Verlauf schreitet fort. Wer früh hinschaut, hat mehr Spielraum als wer ein Jahr wartet.

Etwa 15 bis 20 % der über 65-Jährigen leben mit einer leichten kognitiven Störung; ein Teil bleibt stabil oder bessert sich, ein Teil geht in eine Demenz über.

Was dabei im Gehirn passiert

Symptome haben eine Landkarte

Bei leichter kognitiver Störung verändern sich früh das Ruhezustands-Netzwerk (Hippocampus, Gedächtnis) und das zentrale Exekutiv-Netzwerk (Arbeitsgedächtnis, Planen); oft hält auch das Aufmerksamkeits-Netzwerk den Fokus schlechter. Diese Netzwerke laufen auf Energie: Nervenzellen sind die energiehungrigsten Zellen des Körpers, und wenn die Mitochondrien nach Infekten, unter Dauerstress oder bei Vitalstoffmangel weniger liefern, sinkt die Leistung, bevor ein Bild etwas zeigt. Dazu kommt der Schlaf: Im Tiefschlaf räumt das Gehirn Stoffwechselreste ab, und wer jahrelang schlecht schläft, belastet genau die Netzwerke, die das Gedächtnis tragen. Deshalb gehört zu unserem Plan neben dem Netzwerk auch das, was es versorgt. Bildgebung und neurologische Untersuchung schließen zuerst andere Ursachen aus.

Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.

Unser Weg

Erst das Assessment, dann Ihr Programm.

Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: die Vorgeschichte, die Befunde, die Sie mitbringen, Fragebögen, eine klinische Untersuchung und, wo nötig, Labor (Schilddrüse, B12, Entzündungswerte) und Bildgebung. Ein qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt, etwa um zu sehen, welche Netzwerke bereits verlangsamt sind. Daraus entsteht in unserem Programm ein Plan, in dem Neuromodulation ein Baustein ist: rTMS oder tDCS gekoppelt an kognitives Training, Photobiomodulation für die Energieversorgung der Nervenzellen, Neurofeedback für die Aufmerksamkeit. Daneben stehen Schlaf, Bewegung und die Korrektur dessen, was das Labor zeigt. Bestehende Medikamente bleiben, wie sie sind, solange die behandelnde Neurologin oder der Neurologe nichts anderes entscheidet. Bringen Sie den letzten Befund zum Erstgespräch mit; nach 15 bis 20 Minuten wissen Sie, ob sich ein Assessment lohnt.

Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.

Kein Druck

Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.

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Passt das zu Ihnen?

Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht

Sinnvoll, wenn …

  • Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
  • Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
  • Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling

Weniger geeignet, wenn …

  • Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
  • Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht

Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).

Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.

Für rTMS und tDCS bei leichter kognitiver Störung liegen randomisierte Studien und Metaanalysen vor, die Effekte auf Gedächtnis und Aufmerksamkeit zeigen; ein Fortschreiten sicher aufhalten kann keines der Verfahren. Wie viel davon bei Ihrem Vater oder bei Ihnen ankommt, zeigt sich im Verlauf, und deshalb steht am Anfang ein Ausgangsbefund, an dem wir es später prüfen.

Dr. med. univ. Julian Douwes — Ärztlicher Leiter
Dr. med. univ. Julian Douwes

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.

Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter

Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.

  • 30+ Jahre Klinik-Erbe
  • 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
  • 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
Was als Nächstes passiert

In drei ruhigen Schritten

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Kostenloses Erstgespräch

15–20 Min mit unserem medizinischen Team. Kostenlos, unverbindlich.

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Assessment & gemeinsamer Plan

Wenn es passt, folgt das strukturierte Assessment; ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt. Daraus entsteht Ihr Plan.

MCI & kognitiver Abbau: Sprechen wir über Ihren Weg.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.

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