Schmerz & Neurologie

Fibromyalgie:
der Befund liegt in der Verarbeitung

Schmerzen am ganzen Körper, Erschöpfung, schlechter Schlaf, „Fibro-Fog“, und alle Werte unauffällig. Der Befund liegt nicht im Gelenk, sondern in der Schmerzverarbeitung Ihres Nervensystems, und dort lässt er sich messen. Von dort aus bauen wir Ihr Programm, mit Verfahren, die genau dafür untersucht sind.

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Sie sind nicht allein

Ihre Befunde sind unauffällig, und trotzdem tut alles weh. Vielleicht haben Sie das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen, und vielleicht hat der Rat, sich mehr zu bewegen, einen Schub ausgelöst. Fibromyalgie ist keine Einbildung. Der Schmerz ist real, auch wenn er nicht von einem geschädigten Gelenk kommt, sondern von einer veränderten Schmerzverarbeitung.

Etwa 2 % der Bevölkerung sind betroffen, Frauen deutlich häufiger als Männer; die Diagnose wird oft erst nach Jahren gestellt.

Was dabei im Gehirn passiert

Symptome haben eine Landkarte

Fibromyalgie gilt als Störung der zentralen Schmerzverarbeitung (zentrale Sensibilisierung): Das sensomotorische Netzwerk und schmerzverarbeitende Areale reagieren übersteigert, während das Salienz-Netzwerk und das limbische Netzwerk Schmerz, Stress und Schlaf ungünstig verkoppeln. Zwei Systeme halten diesen Kreis in Gang. Der Schlaf: Bei Fibromyalgie fehlt typischerweise der Tiefschlaf, ohne Tiefschlaf sinkt die Schmerzschwelle am nächsten Tag, und der Schmerz stört wiederum den Schlaf; deshalb ist die Schlafanalyse Teil des Assessments und der Schlaf der erste Baustein. Und das autonome Nervensystem: Der Sympathikus dominiert, die Herzratenvariabilität ist niedrig, bei vielen Betroffenen sind zusätzlich die dünnen Nervenfasern verändert; deshalb messen wir die Herzratenvariabilität, und deshalb beginnt Regulation oft am Vagusnerv. Andere Ursachen schließt ein Arzt vorher aus.

Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.

Unser Weg

Erst das Assessment, dann Ihr Programm.

Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: Anamnese und Schmerztagebuch, vorhandene Befunde, Fragebögen zu Schmerz, Schlaf, Erschöpfung und Stimmung, klinische Untersuchung, Herzratenvariabilität, bei Bedarf Labor und Schlafanalyse. Ein qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn wir sehen wollen, wie Ihr Gehirn Schmerz und Reize verarbeitet, bevor wir dort ansetzen. Erst danach entsteht Ihr Programm. Neuromodulation ist darin ein Baustein: rTMS über dem motorischen Kortex, tDCS, sanfte taVNS und, wo sinnvoll, Photobiomodulation, alles in einer Dosierung, die keinen Schub auslösen soll. Daneben stehen Schlaf, Bewegung in kleinen Schritten, Ernährung und Mikronährstoffe sowie psychologische Schmerzbegleitung. Duloxetin, Pregabalin oder andere Medikamente ändern wir nur zusammen mit dem Arzt, der sie verordnet hat.

Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.

Kein Druck

Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.

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Passt das zu Ihnen?

Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht

Sinnvoll, wenn …

  • Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
  • Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
  • Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling

Weniger geeignet, wenn …

  • Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
  • Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht

Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).

Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.

Metaanalysen zeigen für rTMS und tDCS bei Fibromyalgie eine moderate Schmerzlinderung, die von Person zu Person unterschiedlich ausfällt. Welche Dosis Ihr Nervensystem verträgt und wo es den Schmerz verstärkt, zeigt das Assessment; die Reihenfolge der Bausteine folgt daraus.

Dr. med. univ. Julian Douwes — Ärztlicher Leiter
Dr. med. univ. Julian Douwes

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.

Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter

Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.

  • 30+ Jahre Klinik-Erbe
  • 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
  • 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
Was als Nächstes passiert

In drei ruhigen Schritten

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Kostenloses Erstgespräch

15–20 Min mit unserem medizinischen Team. Kostenlos, unverbindlich.

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Assessment & gemeinsamer Plan

Wenn es passt, folgt das strukturierte Assessment; ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt. Daraus entsteht Ihr Plan.

Fibromyalgie: Sprechen wir über Ihren Weg.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.

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