Strukturelle Bildgebung
Strukturelle Bildgebung und MRT-Befunde fließen ein. Sie schließen strukturelle Ursachen aus, bevor über eine funktionelle Behandlung entschieden wird.
Ihr individuelles Neuromodulations-Programm ist ein Verlauf mit zwei Messpunkten: ein Befundbild am Anfang, ein zweites am Ende, und dazwischen die Bereitschaft, etwas zu ändern, wenn der Befund es verlangt.
Sie haben entschieden, dass es Sinn ergibt, erst zu messen. Jetzt wollen Sie wissen, was das in Wochen bedeutet: wann Sie kommen, wer Sie sieht, wie lange eine Sitzung dauert und was passiert, wenn sich nach der Hälfte nichts bewegt. Genau darum geht es auf dieser Seite.
Ein Sitzungspaket läuft durch, ob es wirkt oder nicht. Ein Programm hat einen Anfang, an dem wir messen, ein Ende, an dem wir wieder messen, und dazwischen Fragebögen, die zeigen, ob die Richtung stimmt. Was das Befundbild zeigt, entscheidet über die Bausteine. Was die Fragebögen zeigen, entscheidet, ob wir dabei bleiben.
Bevor der erste Baustein beginnt, entsteht Ihr Befundbild aus dem Assessment. Bis zu fünf Ebenen tragen dazu bei; welche davon bei Ihnen nötig sind, legt ein Arzt fest. Er führt sie zusammen und bespricht das Ergebnis mit Ihnen.
Strukturelle Bildgebung und MRT-Befunde fließen ein. Sie schließen strukturelle Ursachen aus, bevor über eine funktionelle Behandlung entschieden wird.
Eine strukturierte neurologische Untersuchung verbindet klinische Zeichen mit Hirnnetzwerken und schließt fokale Läsionen aus.
Strukturierte Selbst- und Fremdeinschätzung, darunter die Gehirn-Netzwerk-Analyse und die Verlaufsfragebögen, die Sie während des Programms erneut ausfüllen. Sie übersetzen Ihr Erleben in Muster, die sich vergleichen lassen.
Zur Gehirn-Netzwerk-Analyse →Wenn die Fragestellung es verlangt: Sie tragen eine leichte Kappe mit 32 Elektroden, sitzen ruhig, öffnen und schließen die Augen auf Ansage; die Aufzeichnung dauert 20 bis 40 Minuten. Der Vergleich mit einer Normdatenbank zeigt, welches Netzwerk abweicht. Diagnostik, kein Therapieverfahren.
Zur Diagnostik →Entzündungs-, Stoffwechsel-, Hormon- und Vitalstoffwerte, bei Verdacht auch eine Infektionsdiagnostik, liefern den körperlichen Kontext, denn das Gehirn arbeitet nicht isoliert.

Steht das Befundbild, legen wir mit Ihnen die Bausteine fest und den Rhythmus: an welchen Tagen Sie kommen, wie lange eine Sitzung dauert, wann die Fragebögen fällig sind und wann das zweite Befundbild entsteht. Eine rTMS-Serie umfasst üblicherweise 20 bis 30 Sitzungen an fünf Tagen pro Woche, über vier bis sechs Wochen; eine Sitzung dauert 20 bis 40 Minuten, bei iTBS wenige Minuten. Andere Bausteine haben ihren eigenen Takt.
Alle Bausteine sind ambulant, evidenzgraduiert und laufen unter dem Dach des Clinicum St. Georg. Sie fahren nach jeder Sitzung nach Hause. Vier Bausteine stehen im Haus; welche davon in Ihr Programm kommen und was daneben nötig ist, entscheidet das Assessment: Laborwerte, eine Infektionsdiagnostik, Schlaf, Darm oder psychologische Begleitung können Teil desselben Plans sein. Zusammengestellt wird, was Ihr Befund verlangt, nicht, was der Katalog hergibt.
Mikronährstoff- und Regenerationsinfusionen im Rahmen der Klinik, wenn Laborwerte und Profil es nahelegen. Sie laufen parallel zu den Sitzungen, im selben Haus.
rTMS, Accelerated/iTBS, tDCS, TPS und taVNS setzen an den Netzwerken an, die Ihr Befund zeigt. Sie sitzen in einem Behandlungsstuhl, ohne Eingriff, ohne Narkose, und gehen danach in Ihren Tag zurück.
Sie sehen Ihre eigene Hirnaktivität auf dem Bildschirm und lernen, sie in eine ruhigere Balance zu bringen, meist auf Basis Ihres qEEG-Befunds. Ein Training, das Sie mitnehmen.
Fragebögen während der Serie, danach die zweite Messung, mit qEEG-Kontrolle, wenn eines am Anfang stand. Zeigt sich zum Messpunkt keine Bewegung, ändern wir Ziel, Frequenz oder Verfahren, statt die Serie einfach zu Ende zu fahren.


Symptome entstehen meist im Zusammenspiel mehrerer Hirnnetzwerke. Deshalb besteht ein Programm aus mehreren Bausteinen, und deshalb hat es Messpunkte dazwischen. Bewegt sich zum Messpunkt nichts, prüfen wir zuerst das Ziel, dann das Protokoll, dann das Verfahren. Auch ein Abbruch ist eine Entscheidung, die wir mit Ihnen treffen, mit Befund und Fragebogen auf dem Tisch. Wo Ihre Netzwerke heute stehen, zeigt als erste Orientierung die Gehirn-Netzwerk-Analyse.
Im kostenlosen Erstgespräch, 15 bis 20 Minuten, klären wir, was Ihr Assessment umfassen würde, wie ein Programm zeitlich aussehen könnte und was es kostet. Danach wissen Sie, ob Sie weitergehen wollen.