PTBS & Trauma:
wenn die Vergangenheit nicht vergeht
Ihr Nervensystem hat gelernt, dass Gefahr überall ist, und es hat verlernt, den Alarm zu beenden. Das ist eine Schutzreaktion, die zu lange läuft. Wir messen, wo sie feststeckt, und helfen Ihrem Gehirn, wieder zwischen damals und jetzt zu unterscheiden, an der Seite Ihrer Traumatherapie.
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- Ambulant · Bad Aibling
- Nicht-invasiv
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Zwei Jahre danach, und der Körper zuckt noch bei jeder zufallenden Tür. Vier Stunden Schlaf, wenn es gut läuft. Eine Therapie, die hilft, und trotzdem Tage, an denen der Alarm gewinnt. „Das braucht Zeit“ stimmt, und es ist kein Plan. Ein übererregtes Nervensystem lässt sich beruhigen, und eine Traumatherapie kommt bei einem Gehirn, das nicht im Dauer-Alarm steht, deutlich besser an.
Etwa 4 von 100 Menschen sind im Laufe des Lebens von einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen; nach schweren Traumata deutlich mehr.
Symptome haben eine Landkarte
Bei einer Traumafolgestörung steht das Salienz-Netzwerk mit der Amygdala im Dauer-Alarm, während das zentrale Exekutiv-Netzwerk die Reaktion nicht mehr bremst. Das Ruhezustands-Netzwerk (DMN) ist verändert, was Dissoziation und das Gefühl erklärt, „neben sich zu stehen“. Zwei Ebenen halten diesen Zustand fest. Die Psyche: Erlebtes verändert messbar die Verschaltung, und Erinnerungen, die nicht verarbeitet sind, feuern das Alarmsystem immer wieder an; deshalb ist psychologische Begleitung Teil des Konzepts, keine Zugabe. Das autonome Nervensystem: Sympathikus und Vagus bilden mit den Hirnnetzwerken einen Regelkreis, Herzratenvariabilität und qEEG zeigen zwei Seiten desselben Zustands, und ein Vagus, der wieder greift, nimmt dem Alarm die körperliche Grundlage. Ein Arzt schließt zuerst strukturelle Ursachen aus.
Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.
Erst das Assessment, dann Ihr Programm.
Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: Ihre Vorgeschichte in dem Tempo, das Sie bestimmen, vorhandene Befunde, Fragebögen zu Übererregung, Schlaf und Dissoziation, eine klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor. Ein qEEG kommt dazu, wenn wir sehen wollen, wie stark das Alarmsystem in Ruhe feuert, oft zusammen mit einer Messung der Herzratenvariabilität. In unserem Programm ist Neuromodulation ein Baustein neben Ihrer traumafokussierten Psychotherapie und dem Schlaf: Neurofeedback, damit Sie den Alarm selbst herunterregeln lernen, taVNS für den Vagus, rTMS und tDCS für die präfrontale Bremse. Die Psychotherapie führt Ihre Therapeutin weiter; wir stimmen uns mit ihr ab. Ihre Medikation bleibt, wie sie ist, solange Ihre behandelnde Psychiaterin oder Ihr Psychiater nichts anderes entscheidet. Das Erstgespräch dauert 15 bis 20 Minuten, und Sie müssen darin nichts erzählen, was Sie nicht erzählen wollen.
Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.
Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.
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Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht
Sinnvoll, wenn …
- Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
- Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
- Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling
Weniger geeignet, wenn …
- Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
- Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht
Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.
Was die Forschung zeigt
Peer-reviewte Arbeiten zu PTBS & Trauma und den relevanten Verfahren, nach Evidenzgrad eingeordnet. Keine Studie beweist einen persönlichen Behandlungserfolg.
Kurz gesagt: Für einige Verfahren ist die Evidenz solide, für andere noch früh. Wo Ihr Fall steht, klären wir im Assessment, und danach richtet sich das Programm.
Repetitive transkranielle Magnetstimulation bei posttraumatischer Belastungsstörung bei Erwachsenen
Neuromodulationsverfahren bei posttraumatischer Belastungsstörung: systematischer Review und Netzwerk-Metaanalyse
Transkranielle Magnetstimulation als Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung: eine Metaanalyse
Nicht-invasive Hirnstimulation bei posttraumatischer Belastungsstörung: systematischer Review und Metaanalyse
Randomisierte kontrollierte Studie zu Neurofeedback bei chronischer PTBS
Randomisierte kontrollierte Studie zu Alpha-Rhythmus-EEG-Neurofeedback bei PTBS
Virtuelle Realität und transkranielle Gleichstromstimulation bei PTBS: randomisierte klinische Studie
Transkutane Vagusnervstimulation und Schlaf bei Veteranen mit PTBS: erste Hinweise
Mehr Studien über alle Erkrankungen: Wissenschaft & Studien.
Metaanalysen und ein Cochrane-Review von 2024 beschreiben für rTMS bei PTBS Effekte auf Kernsymptome bei noch begrenzter Datenqualität; für Neurofeedback liegen randomisierte Studien mit moderater Evidenz vor. Ob Ihr Alarmsystem darauf antwortet, sehen wir an Schlaf, Schreckhaftigkeit und Ihrem Fragebogen nach den ersten Wochen.

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.
Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter
Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.
- 30+ Jahre Klinik-Erbe
- 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
- 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
In drei ruhigen Schritten
Verfahren, die wir bei PTBS & Trauma einsetzen
Welche Verfahren für Sie sinnvoll sind, entscheidet das Assessment, nicht die Liste.
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PTBS & Trauma: Sprechen wir über Ihren Weg.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.
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