Kein Studio.
Ein Krankenhaus.
Das Douwes Brain Center ist die Neuromodulations-Abteilung des Clinicum St. Georg in Bad Aibling. Das Haus behandelt seit 1991, Internisten und Labor arbeiten unter demselben Dach, und wer eine Behandlung anordnet, trägt dafür mit Namen die Verantwortung.
Die Frage, die Sie gerade stellen, ist die richtige
Wer für die Mutter oder den Vater recherchiert, hat meist schon eine Runde hinter sich: Medikamente gewechselt, Termine gesammelt, und am Ende der Satz „Die Werte sind unauffällig“, obwohl sich nichts unauffällig anfühlt. Dann taucht ein Zentrum mit englischem Namen auf, und die erste Frage ist berechtigt: Ist das eine Klinik oder ein Studio mit einem Gerät?
Die Antwort ist eine Adresse. Rosenheimer Straße 6-8, Bad Aibling, ein Krankenhaus, das seit 1991 Patientinnen und Patienten aufnimmt. Das Douwes Brain Center ist dort eine Abteilung, mit denselben Ärzten, demselben Labor und derselben Verantwortung wie der Rest des Hauses. Wer hier untersucht wird, sitzt in dem Gebäude, in dem Internisten Visite machen und das Labor die Blutwerte bestimmt.

Wie aus einer Klinik ein Brain Center wurde
Dr. med. Friedrich Rudolf Douwes behandelte seit den 1980er-Jahren und gründete 1991 das Clinicum St. Georg in Bad Aibling. Über drei Jahrzehnte wuchs daraus eine Klinik, in die Patientinnen und Patienten aus über 90 Ländern reisen.
1994 fiel ihm bei einer Krebspatientin unter Ganzkörper-Hyperthermie auf, dass mit der Hitze auch ihre Borreliose-Beschwerden nachließen. Aus dieser einen Beobachtung wurde über Jahre ein Behandlungsprogramm; seither hat die Klinik mehr als 12.000 Menschen mit Borreliose behandelt. Die Haltung, die das Brain Center daraus geerbt hat, ist einfach: genau hinsehen, was der Körper zeigt, und dann entscheiden. Sein Sohn wuchs in diesem Haus auf und führt es heute weiter. Wo dieser Anspruch zu Hause ist, sehen Sie an unserem Standort in Bad Aibling.
Warum eine Klinik mit dreißig Jahren Geschichte jetzt ein Brain Center eröffnet
Zwei Dinge sind in den letzten Jahren zusammengekommen, die es vorher so nicht gab.
Zum einen ist die Hirndiagnostik objektiv geworden: Das qEEG-Brainmapping zeigt, welche Netzwerke aus dem Takt sind, und vergleicht sie mit einer Normdatenbank. Zum anderen ist die Neuromodulation nicht-invasiv und ambulant geworden: Magnetimpulse, Gleichstrom, Ultraschall, gezielt auf ein Areal, ohne Operation und ohne Medikament als ersten Schritt. Für eine Klinik, die seit Jahrzehnten Laborwerte und Befunde vor jede Entscheidung stellt, war das der Moment, das Gehirn dazuzunehmen.

Was sich ändert, wenn Neuromodulation im Krankenhaus stattfindet
Wir behandeln den Körper als ein zusammenhängendes System, und das Gehirn ist ein Teil davon. Das Douwes Brain Center ist keine reine TMS-Praxis, keine reine Sauerstoff-Praxis und keine reine Brainmapping-Praxis, obwohl es alle drei im Haus gibt. Jedes Verfahren ist ein Baustein in einem Konzept, das für Sie zusammengesetzt wird, und welche Bausteine hineingehören, entscheidet das strukturierte Assessment, mit dem bei uns jede Patientin und jeder Patient beginnt: Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen, klinische Untersuchung, wo nötig Blutwerte aus dem eigenen Labor. Ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt.
Warum wir so arbeiten, zeigt das Labor jeden Tag. Eine chronische Infektion, Borrelien etwa oder Viren nach COVID, hält das Immunsystem im Dauerbetrieb; die Entzündungsbotenstoffe erreichen das Gehirn und verändern, wie seine Netzwerke feuern. Wer dann nur das Netzwerk stimuliert, arbeitet gegen einen Motor, der weiterläuft. Eine unerkannte Schilddrüsenunterfunktion senkt die Grundspannung des ganzen Nervensystems; der unteraktive präfrontale Kortex, den man dann sieht, ist zuerst ein Schilddrüsenfall und erst danach vielleicht ein rTMS-Fall. Und ein gereizter Darm spricht über den Vagusnerv direkt mit den Netzwerken, die Aufmerksamkeit und Stimmung steuern. Deshalb sind Internisten und Labor bei uns im selben Gebäude, und deshalb stehen Infektionsdiagnostik, Hormonstatus, Darm und Schlaf im selben Plan wie die Stimulation.
Was Sie bekommen, richtet sich nach Ihrem Befund, nicht danach, welches Gerät gerade frei ist. Der Anspruch dahinter: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, so weit es geht ohne Chemie und mit so wenig Medikamenten wie möglich. Jede Behandlung weisen wir mit ihrem Evidenzgrad aus: stark, moderat, wachsend oder begrenzt. Was davon für Sie erreichbar ist, zeigt sich im Verlauf, deshalb messen wir vor der Behandlung und danach noch einmal.

Die Douwes-Linie
Hinter dem Douwes Brain Center stehen Ärztinnen und Ärzte mit Namen. Chief Medical Officer ist Dr. med. univ. Julian Douwes; er trägt die medizinische Verantwortung für Diagnostik und Behandlung, im Brain Center wie im Clinicum St. Georg.
Er ist in diesem Haus aufgewachsen, hat ab dem ersten Studienjahr im Labor, auf Station und in der Sprechstunde mitgearbeitet und behandelt heute sechs Tage die Woche dort, wo sein Vater 1991 angefangen hat. Die Familiengeschichte steht hier, weil sie Rechenschaft bedeutet: Hinter jeder Entscheidung stehen ein Krankenhaus und ein Arzt, der sie mit seinem Namen vertritt. Lernen Sie das Team kennen.
Wofür wir stehen
Graduiert
Jedes Verfahren trägt bei uns seinen Evidenzgrad: stark bei rTMS gegen Depression, wachsend bei taVNS, begrenzt bei TPS jenseits der Alzheimer-Zulassung. Was wir nicht belegen können, bewerben wir nicht.
Warm
Hirnmedizin ist Vertrauenssache. Wir nehmen uns im Erstgespräch 15 bis 20 Minuten, hören zu und sagen Ihnen danach, ob es sich für Sie lohnt, weiterzugehen.
Transparent
Vom Assessment bis zur letzten Sitzung erklären wir jeden Schritt, mit Ihrem eigenen Befundbild auf dem Schirm, und wenn ein qEEG gemacht wurde, mit dem qEEG. Sie entscheiden auf Grundlage dessen, was Sie selbst gesehen haben.
Prüfen Sie uns im Gespräch
Das kostenlose Erstgespräch dauert 15 bis 20 Minuten. Bringen Sie die letzten Befunde mit; Sie gehen mit einer klaren Einschätzung hinaus, ob eine messbasierte Neuromodulation für Sie oder Ihre Angehörigen infrage kommt.