Bipolare Störung:
die lange Phase behandeln
Zwischen Hoch und Tief liegt meist eine lange Depression, und gerade sie bleibt oft unbehandelt, weil Antidepressiva riskant sind. Wir arbeiten in dieser Phase mit Verfahren, die Ihre Stabilisierung nicht antasten, vorsichtig dosiert und mit Ihrem Psychiater abgestimmt.
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- Ambulant · Bad Aibling
- Nicht-invasiv
Kostenlos & unverbindlich · Antwort in der Regel binnen 2 Werktagen · vertraulich
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Die depressiven Phasen sind oft der längste und schwerste Teil einer bipolaren Störung. Vielleicht haben Sie erlebt, wie ein Antidepressivum Sie in ein Hoch gekippt hat, und seither heißt es abwarten. Sie brauchen einen Weg, der Ihre Stabilität respektiert und die Depression trotzdem ernst nimmt. Genau darauf achten wir.
Bipolare Störungen betreffen schätzungsweise etwa 1–2 von 100 Menschen; die depressiven Phasen überwiegen zeitlich meist deutlich.
Symptome haben eine Landkarte
Bei der bipolaren Störung schwankt das Gleichgewicht zwischen dem limbischen Netzwerk und dem zentralen Exekutiv-Netzwerk, das Impulse und Stimmung reguliert; das Salienz-Netzwerk schaltet zwischen Innen- und Außenfokus nicht stabil um. In der depressiven Phase ähneln die Netzwerkmuster einer unipolaren Depression. Zwei Systeme entscheiden mit, wie stabil dieses Gleichgewicht bleibt. Der Schlaf: Eine einzige durchwachte Nacht kann eine Umschaltung anstoßen; deshalb ist der Schlafrhythmus bei uns Teil der Sicherheit, nicht nur des Wohlbefindens. Und die Schilddrüse: Eine Unterfunktion, unter Lithium nicht selten, vertieft und verlängert depressive Phasen; eine gedämpfte Netzwerkaktivität bei Unterfunktion ist zuerst ein Schilddrüsenfall. Ein Arzt schließt strukturelle Ursachen aus.
Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.
Erst das Assessment, dann Ihr Programm.
In unserem Programm steht am Anfang ein strukturiertes Assessment: Anamnese mit Phasenverlauf, die Befunde Ihres Psychiaters, Fragebögen zu Stimmung und Schlaf, klinische Untersuchung, Laborwerte inklusive Schilddrüse und Medikamentenspiegel. Ein qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn wir wissen wollen, wie Ihre Netzwerke in der aktuellen Phase arbeiten, und es ist Voraussetzung, bevor wir stimulieren. Neuromodulation ist ein Baustein: tDCS oder rTMS in der depressiven Phase, niedrig dosiert und engmaschig beobachtet, weil eine Umschaltung in die Manie vermieden werden muss. Daneben stehen ein fester Schlaf- und Tagesrhythmus, die Schilddrüse und psychologische Begleitung. Ihre Stimmungsstabilisierung bleibt unverändert; jede Änderung an Medikamenten liegt bei Ihrem Psychiater, mit dem wir das Programm abstimmen.
Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.
Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.
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Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht
Sinnvoll, wenn …
- Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
- Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
- Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling
Weniger geeignet, wenn …
- Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
- Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht
Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).
Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.
Was die Forschung zeigt
Peer-reviewte Arbeiten zu Bipolare Störung und den relevanten Verfahren, nach Evidenzgrad eingeordnet. Keine Studie beweist einen persönlichen Behandlungserfolg.
Kurz gesagt: Für einige Verfahren ist die Evidenz solide, für andere noch früh. Wo Ihr Fall steht, klären wir im Assessment, und danach richtet sich das Programm.
Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) bei bipolarer Depression: systematischer Review und Metaanalyse
Wirksamkeit der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) bei bipolarer Depression: systematischer Review und Metaanalyse
Vergleich nicht-invasiver Hirnstimulationsverfahren bei bipolarer Depression: Netzwerk-Metaanalyse randomisierter Studien
Beschleunigte intermittierende Theta-Burst-Stimulation bei therapierefraktärer bipolarer Depression: randomisierte klinische Studie
Hirnstimulation zur Behandlung der bipolaren Störung
Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) bei bipolarer Störung: ein systematischer Review
Mehr Studien über alle Erkrankungen: Wissenschaft & Studien.
Für rTMS und tDCS bei bipolarer Depression liegen randomisierte Studien vor, weniger und kleinere als bei unipolarer Depression. Sicherheit und Ihre Medikation setzen den Rahmen; innerhalb davon folgt das Programm dem, was Ihr Assessment zeigt.

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.
Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter
Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.
- 30+ Jahre Klinik-Erbe
- 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
- 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
In drei ruhigen Schritten
Verfahren, die wir bei Bipolare Störung einsetzen
Welche Verfahren für Sie sinnvoll sind, entscheidet das Assessment, nicht die Liste.
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Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.
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