Erschöpfung & Schlaf

Burnout:
ein Regelkreis, der nicht mehr abschaltet

Sie funktionieren noch, aber der Akku lädt nicht mehr. Urlaub hat nichts geändert, und ein Antidepressivum beantwortet die Frage nicht, was in Ihrem Stresssystem aus dem Takt geraten ist. Wir messen es, im Nervensystem und in den Hormonen, und bauen den Weg zurück von dort aus auf.

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Sie sind nicht allein

Sie haben lange durchgehalten, vielleicht zu lange. Erst kam die Müdigkeit, dann die innere Leere, die Reizbarkeit, das Gefühl, neben sich zu stehen. Ratschläge wie „einfach mal abschalten“ helfen nicht mehr, und das Etikett Depression fühlt sich falsch an, obwohl die Schwere real ist. Das nehmen wir ernst. Und wir schauen genau hin, statt Ihnen ein Rezept in die Hand zu drücken.

Erschöpfungssyndrome gehören zu den häufigsten Gründen für längere Arbeitsunfähigkeit in Deutschland; besonders betroffen sind helfende und stark taktende Berufe.

Was dabei im Gehirn passiert

Symptome haben eine Landkarte

Chronische Überlastung hält das Salienz-Netzwerk, den Türsteher, der entscheidet, was wichtig ist, im Daueralarm: Sie bleiben innerlich unruhig, obwohl der Körper erschöpft ist. Gleichzeitig verliert das zentrale Exekutiv-Netzwerk an Kraft, Konzentration und Entscheiden fallen schwer, und das limbische Netzwerk reagiert übersteuert. Dieses Muster wird von zwei Körpersystemen gehalten. Die Stresshormone: Nach Monaten im Alarm flacht die Cortisolkurve ab oder verschiebt sich, der Morgen beginnt ohne Anlauf, der Abend findet keine Ruhe; ein erschöpftes Exekutiv-Netzwerk bei gestörter Cortisolachse ist zuerst ein Hormonfall, deshalb gehört das Tagesprofil ins Assessment. Und das autonome Nervensystem: Der Sympathikus dominiert, die Herzratenvariabilität sinkt, der Vagus findet die Bremse nicht mehr; Herzratenvariabilität und Hirnaktivität zeigen zwei Seiten desselben Zustands, und der Vagus ist der Zugang, an dem Regulation beginnt.

Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.

Unser Weg

Erst das Assessment, dann Ihr Programm.

Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen zu Erschöpfung, Schlaf und Stimmung, klinische Untersuchung, Laborwerte mit Cortisol-Tagesprofil und Schilddrüse, eine Messung der Herzratenvariabilität. Ein qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn wir sehen wollen, wie Ihr Gehirn in Ruhe arbeitet, und es ist die Grundlage, sobald Neurofeedback Teil des Plans wird. Daraus entsteht Ihr Programm. Neuromodulation ist darin ein Baustein: Neurofeedback und Biofeedback, um die eigene Erregung wieder steuern zu lernen, taVNS zur Beruhigung des Stresssystems über den Vagusnerv, wo das Profil es nahelegt tDCS. Daneben stehen Schlaf, Bewegung in der richtigen Dosis, Mikronährstoffe und psychologische Begleitung für die Muster, die in die Überlastung geführt haben. Falls Sie bereits ein Medikament nehmen, bleibt es unverändert, bis der verordnende Arzt es mit uns anders entscheidet.

Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.

Kein Druck

Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.

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Passt das zu Ihnen?

Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht

Sinnvoll, wenn …

  • Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
  • Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
  • Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling

Weniger geeignet, wenn …

  • Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
  • Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht

Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).

Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.

Am besten belegt sind Biofeedback und das Training der Herzratenvariabilität zur Stressregulation; für gezielte Neuromodulation bei Burnout ist die Studienlage jung, und die Effekte sind unterschiedlich groß. Ob Ihr System zuerst Schlaf, Hormone oder das Netzwerk braucht, sagt das Assessment, und daran hängt die Reihenfolge.

Dr. med. univ. Julian Douwes — Ärztlicher Leiter
Dr. med. univ. Julian Douwes

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.

Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter

Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.

  • 30+ Jahre Klinik-Erbe
  • 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
  • 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
Was als Nächstes passiert

In drei ruhigen Schritten

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15–20 Min mit unserem medizinischen Team. Kostenlos, unverbindlich.

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Assessment & gemeinsamer Plan

Wenn es passt, folgt das strukturierte Assessment; ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt. Daraus entsteht Ihr Plan.

Burnout: Sprechen wir über Ihren Weg.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.

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