ALS · Begleitende Neuro-Programme

ALS:
was jetzt noch zählt

Den Verlauf einer ALS können wir nicht aufhalten. Was in dieser Zeit für Atmung, Sprechen, Schlaf und Stimmung getan wird, entscheidet aber mit darüber, wie die nächsten Monate aussehen. Ob Sie selbst betroffen sind oder Ihr Mann, Ihre Mutter: An diesem Teil arbeiten wir.

  • Kostenlos
  • Unverbindlich
  • Antwort in 2 Werktagen
  • Ambulant · Bad Aibling
  • Nicht-invasiv

Kostenlos & unverbindlich · Antwort in der Regel binnen 2 Werktagen · vertraulich

Lieber sprechen? Rufen Sie uns an: +49 (0)8061 398-0

Sie sind nicht allein

Seit der Diagnose haben Sie Sätze gehört, die keinen Platz für Fragen lassen. Vielleicht suchen Sie weniger nach einem Wunder als nach Menschen, die zuhören, den Alltag ein Stück leichter machen und sagen, was sie sehen. Diesen Anspruch nehmen wir ernst, für den Betroffenen und für die Familie, die mitträgt.

ALS ist selten: die Häufigkeit liegt bei etwa 2–3 Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen und Jahr in Europa.

Sie sind Angehörige oder Angehöriger? Auch dann sind Sie hier richtig — rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir begleiten Sie mit.

Was dabei im Gehirn passiert

Symptome haben eine Landkarte

Bei ALS gehen die motorischen Nervenzellen (oberes und unteres Motoneuron) zugrunde, die Bewegung steuern. Betroffen ist vor allem das sensomotorische Netzwerk: Kraft, Sprechen, Schlucken, Atmung. Zwei Zusammenhänge prägen den Alltag oft stärker als die Diagnose selbst. Wenn die Atemmuskulatur nachts schwächer wird, sinkt die Sauerstoffversorgung im Schlaf; Müdigkeit am Tag, Kopfschmerz und Stimmungstiefs folgen häufig, lange bevor jemand an die Atmung denkt. Und Gewichtsverlust bedeutet Energiemangel für Nervenzellen, die ohnehin unter Druck stehen; er gehört zu den Faktoren, die Studien mit einem ungünstigeren Verlauf verbinden. Dazu kommen Stimmung, Schlaf und bei manchen kognitive Veränderungen, in denen das limbische und das exekutive Netzwerk mitspielen.

Einen Überblick über die sechs Hirnnetzwerke und eine erste Orientierung gibt die Gehirn-Netzwerk-Analyse.

Lebensqualität & Funktion

Neben Ihrer neurologischen Behandlung: was sich für den Alltag tun lässt.

Am Anfang steht ein strukturiertes Assessment: die Befunde Ihres ALS-Zentrums, Anamnese, Fragebögen zu Schlaf, Stimmung und Alltag, klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor. Ein qEEG kommt dazu, wenn die Frage nach Stimmung oder Kognition es verlangt, nicht als Routine. Daraus entsteht ein unterstützendes Programm, das die Behandlung Ihres Neurologen ergänzt und mit ihm abgestimmt wird. Neuromodulation ist darin ein Baustein: schonende rTMS oder tDCS bei Stimmungstief oder Schmerz. Daneben stehen Physiotherapie mit Atemmuskeltraining, Schlaf und nächtliche Atmung, Ernährung und Gewicht sowie psychologische Begleitung für Sie und Ihre Angehörigen. Riluzol und alle weiteren Medikamente bleiben unverändert, solange Ihr Neurologe es nicht anders entscheidet.

Unser Ziel bleibt dasselbe: das funktionelle Gleichgewicht wiederherzustellen, mit so wenig Medikamenten wie möglich und einem Leben mit hoher Lebensqualität als Maßstab.

Bringen Sie zum Erstgespräch den letzten Befund Ihres neurologischen Zentrums mit. Er ist der Ausgangspunkt des Assessments, und Ihr Behandlungsplan dort bleibt der Rahmen, in dem wir arbeiten.
Kein Druck

Sie müssen heute nichts entscheiden. Ein Gespräch von 15 bis 20 Minuten reicht, um zu wissen, ob sich ein Assessment für Sie lohnt.

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Passt das zu Ihnen?

Für wen es sinnvoll ist, und für wen nicht

Sinnvoll, wenn …

  • Medikamente oder Therapie haben bisher nicht ausgereicht
  • Sie suchen einen messbasierten, nicht-invasiven Weg
  • Sie sind offen für eine ambulante Behandlung in Bad Aibling

Weniger geeignet, wenn …

  • Sie erwarten eine reine Fern- oder Online-Behandlung ohne Vor-Ort-Diagnostik
  • Sie erwarten eine Garantie — die gibt es in seriöser Medizin nicht

Akute Krise oder Suizidgedanken? Bitte wenden Sie sich sofort an ärztliche oder notfallmedizinische Hilfe — Notruf 112 oder die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 (kostenlos, rund um die Uhr).

Das Erstgespräch ist kostenlos. Ablauf, Dauer und Kosten eines möglichen Programms besprechen wir danach offen, ambulant bei uns in Bad Aibling.

Für Hirnstimulation bei ALS ist die Evidenz früh und klein; am besten belegt sind Atemmuskeltraining und eine gute Ernährungsführung. Welche Bausteine Ihren Alltag tragen, entscheidet sich im Assessment und im Verlauf, nicht in einer Studie über Durchschnitte.

Dr. med. univ. Julian Douwes — Ärztlicher Leiter
Dr. med. univ. Julian Douwes

Ein echter Arzt. Eine echte Klinik.

Dr. med. univ. Julian Douwes · Ärztlicher Leiter

Getragen vom Clinicum St. Georg, unter ärztlicher Leitung von Dr. med. univ. Julian Douwes. Ambulant, evidenzgraduiert, ohne Medikamente als ersten Schritt — abgestimmt auf Ihr Profil. Mehr zu unserem Programm.

  • 30+ Jahre Klinik-Erbe
  • 90+ Länder, aus denen Patienten anreisen
  • 30.000+ Behandlungssitzungen der Klinik
Was als Nächstes passiert

In drei ruhigen Schritten

1

Anfrage senden

Kurz Ihr Anliegen — Formular oder Telefon.

2

Kostenloses Erstgespräch

15–20 Min mit unserem medizinischen Team. Kostenlos, unverbindlich.

3

Assessment & gemeinsamer Plan

Wenn es passt, folgt das strukturierte Assessment; ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt. Daraus entsteht Ihr Plan.

ALS (Amyotrophe Lateralsklerose): Sprechen wir über Ihren Weg.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob und wie unser gemessenes Programm für Sie infrage kommt — unverbindlich und vertraulich.

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