rTMS
Magnetimpulse regen den präfrontalen Kortex an, der bei Depression messbar unteraktiv ist. Hauptindikation ist die therapieresistente Depression.
rTMS, TPS, Neurofeedback: Jedes Verfahren wirkt auf ein anderes Netzwerk. Welche davon in Ihren Plan gehören, entscheidet das Assessment, und wo die Frage es verlangt, ein qEEG.
Vielleicht haben Sie rTMS und TPS schon nebeneinander gelesen und sich gefragt, welches von beiden stärker ist. Die Frage hat eine Antwort, und sie steht in Ihrem Befundbild.
Magnetimpulse erreichen den präfrontalen Kortex. Ein Reiz an der Ohrmuschel erreicht den Vagusnerv. Neurofeedback trainiert die Selbstregulation ohne äußeren Reiz. Verschiedene Wege in verschiedene Systeme, und welches davon bei Ihnen aus dem Takt ist, lesen wir aus dem Assessment. Die neun Verfahren auf dieser Seite sind Bausteine; welche davon in Ihren Plan gehören, entscheidet dieses Assessment, und was daneben nötig ist, Labor, Infektionsdiagnostik, hyperbare Sauerstofftherapie, Schlaf, Darm oder psychologische Begleitung, steht im selben Plan. Was der Befund nicht verlangt, machen wir nicht.

Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen, klinische Untersuchung, bei Bedarf Labor: Daraus entsteht Ihr Befundbild. Ein qEEG mit 32 Elektroden kommt dazu, wenn die Frage lautet, welches Netzwerk über- oder unteraktiv ist. Erst danach fällt die Wahl der Bausteine.
Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen und klinische Untersuchung ergeben Ihr Befundbild. Ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt.
Auf Basis Ihrer Messwerte entsteht ein persönlicher Behandlungsplan — evidenzgraduiert und transparent.
Nicht-invasive Neuromodulation, ambulant und ohne Medikamente als ersten Schritt — mit Verlaufsmessung.
Wird ein qEEG gemacht, sitzen die Elektroden nach dem internationalen 10-20-System, demselben Raster, das jede EEG-Abteilung nutzt. So lässt sich Ihre Aktivität mit einer Normdatenbank vergleichen, bevor ein Verfahren auf ein Netzwerk zielt.
→ Zur Diagnostik (qEEG-Brainmapping)
→ Unsere Methode im Detail
Jeder Grad beschreibt, wie viele und wie gute Studien hinter einem Verfahren stehen. „Stark“ heißt repliziert und teils zugelassen. „Früh“ heißt mechanistisch plausibel, klinisch noch wenige Daten. Der Grad ist ein Merkmal des Verfahrens, keine Aussage über Ihren Verlauf.
Die Karten stehen in keiner Rangfolge. Jede nennt, worauf das Verfahren wirkt, und den Evidenzgrad dazu. Die Detailseite je Verfahren beschreibt Ablauf, Studienlage und Nebenwirkungen.
Magnetimpulse regen den präfrontalen Kortex an, der bei Depression messbar unteraktiv ist. Hauptindikation ist die therapieresistente Depression.
Verdichtet einen ganzen rTMS-Zyklus auf wenige Tage, mit bildgeführter Ziellokalisation im präfrontalen Kortex.
Fokussierte Ultraschall-Stoßwellen sollen in gezielt angesteuerten Arealen Durchblutung und Neuroplastizität anregen. CE-zertifiziert für leichte bis mittlere Alzheimer-Demenz.
Ein sanfter Reiz an der Ohrmuschel erreicht den Vagusnerv, die Bremse des autonomen Nervensystems, und zielt auf dessen Regulation.
Sie sehen Ihre eigene Hirnaktivität in Echtzeit und trainieren, sie selbst zu regulieren, ohne äußeren Stromreiz. Am besten belegt bei ADHS.
Eine Landkarte Ihrer Hirnaktivität im Vergleich zur Normdatenbank. Sie zeigt, welches Netzwerk aus dem Takt ist, und trägt jede Verfahrenswahl bei uns.
Ein schwacher Gleichstrom verschiebt die Erregbarkeit der Nervenzellen unter der Elektrode und unterstützt Neuroplastizität.
Rotes und nahinfrarotes Licht erreicht die Mitochondrien der Nervenzellen und unterstützt deren Energieproduktion. Erforscht bei Demenz, Brain Fog und Depression.
Übersetzt, was Stimulation im Netzwerk anstößt, in Bewegung und Funktion. Bei Schlaganfall, Parkinson und Gleichgewichtsstörungen.
Alle Angaben zu Wirksamkeit und Evidenz beruhen auf peer-reviewten Studien und Leitlinien; den jeweiligen Evidenzstand weisen wir auf jeder Behandlungsseite aus. Behandlungserfolge sind individuell.

Welche Bausteine in Ihren Plan gehören, entscheidet das Assessment. Zeigt ein qEEG einen unteraktiven präfrontalen Kortex, spricht das für rTMS. Ein Nervensystem im Daueralarm spricht für taVNS oder Neurofeedback. Ein Labor, das eine aktive Infektion oder eine Schilddrüse außer Takt zeigt, spricht dafür, zuerst dort anzusetzen. Und ein Befundbild, das zu keinem Verfahren passt, spricht dafür, keines anzuwenden; auch das sagen wir Ihnen im Erstgespräch.
Jeden Plan prüft der verantwortliche Arzt samt Sicherheits-Screening auf Kontraindikationen, bevor der erste Impuls gesetzt wird. Nach der Behandlung erheben wir den Befund erneut; wurde ein qEEG gemacht, zeigt das zweite EEG, ob sich das Netzwerk in Richtung funktionelles Gleichgewicht bewegt hat.
Das Douwes Brain Center ist die Neuromodulations-Marke des Clinicum St. Georg in Bad Aibling. Verantwortlich ist Dr. med. univ. Julian Douwes, als Chief Medical Officer. Das Haus behandelt seit über 30 Jahren, Patienten reisen aus mehr als 90 Ländern an, und Internisten und Labor arbeiten unter demselben Dach.
→ Über das Douwes Brain Center & Clinicum St. Georg · → Unser Team
Die transkranielle Pulsstimulation (TPS) mit dem Storz Neurolith ist in Europa für die Alzheimer-Demenz CE-zugelassen; die Evidenz dort ist solide. Bei anderen Erkrankungen setzen wir TPS off-label ein: außerhalb der formalen Zulassung, als aufgeklärten Heilversuch, den Sie nach Assessment und Messbild mit uns entscheiden.

Kurze mechanische Druckpulse treffen ein angesteuertes Areal und regen dort Durchblutung, Zellstoffwechsel und Neuroplastizität an. Der Mechanismus fragt nicht nach der Diagnose; er wirkt auf das Hirnnetzwerk, das er trifft. Deshalb messen wir zuerst, welches Netzwerk bei Ihnen aus der Balance ist, und lenken die Pulse genau dorthin.
Große randomisierte Studien brauchen ein einheitliches Protokoll für alle Teilnehmer mit derselben Diagnose. Zwei Menschen mit derselben Diagnose haben aber selten dasselbe Netzwerk-Muster: Bei dem einen ist das limbische Netzwerk überaktiv, beim anderen das exekutive unteraktiv. Ein Einheitsschema trifft nur einen Teil von ihnen. Das ist der Grund, warum RCT-Evidenz für gemessene Neuromodulation so schwer zu erzeugen ist, und der Grund, warum wir das Protokoll aus dem Messbild ableiten und nicht aus der Diagnose.
Off-Label heißt: Für die einzelne Indikation liegt die Evidenz noch nicht auf Zulassungsniveau. Wir klären auf, dokumentieren und messen den Verlauf, damit Sie und wir im zweiten EEG sehen, ob sich bei Ihnen etwas bewegt hat. Mehr dazu in unserem Programm.
Zu jedem Verfahren verlinken wir eine peer-reviewte Arbeit auf PubMed: Metaanalyse, randomisierte Studie oder Übersicht. Aus genau solchen Arbeiten ist der Evidenzgrad auf der Karte abgeleitet. Eine Studie beschreibt eine Gruppe; was sie für Ihren Befund bedeutet, besprechen wir im Erstgespräch.
Eine große randomisierte Studie zeigt, dass die kürzere iTBS-Form bei Depression der klassischen rTMS nicht unterlegen ist; der Ansatz ist breit belegt.
Eine doppelblinde randomisierte Studie zur beschleunigten, bildgeführten Stimulation (SNT): vielversprechend, bislang an einer kleinen Gruppe.
Eine Metaanalyse von Einzelpatientendaten findet bei akuten depressiven Episoden einen moderaten Effekt, kleiner als bei rTMS.
Ein aktueller Übersichtsartikel ordnet Mechanismen und Anwendungen der aurikulären Vagusnerv-Stimulation ein; Protokolle und Effektstärken variieren noch.
Eine Metaanalyse zu ADHS zeigt: In verblindeten Auswertungen fällt der Effekt kleiner aus als in offenen. Solide Datenlage, mit genau dieser Einschränkung.
Die transkranielle Pulsstimulation ist für die Alzheimer-Demenz CE-zugelassen. In anderen Indikationen setzen wir sie off-label ein, nach Befund und Aufklärung.
Ein Übersichtsartikel ordnet die möglichen Wirkmechanismen ein: mechanistisch plausibel, die klinischen Daten am Gehirn sind noch früh.
Die Links führen zu PubMed bzw. zu den Fachjournalen. Ob ein Verfahren zu Ihnen passt, steht in keiner dieser Arbeiten; das zeigt erst Ihr Assessment.
Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir Ihre Vorgeschichte durch und legen fest, womit das Assessment beginnt. Sie hören von uns, ob ein qEEG in Ihrem Fall dazugehört und welche Bausteine wir prüfen würden.