Ärztlicher Leiter · Douwes Brain Center

Dr. med. univ. Julian Douwes

Arzt, Ärztlicher Leiter des Douwes Brain Center und des Clinicum St. Georg in Bad Aibling. Schwerpunkt Neuromodulation und Brain Health: erst das Assessment, dann die Behandlung, nach Evidenz graduiert und mit so wenig Medikamenten wie möglich.

Dr. med. univ. Julian Douwes, Ärztlicher Leiter des Douwes Brain Center, Porträt in der Klinik in Bad Aibling
Dr. med. univ. Julian Douwes, Clinicum St. Georg, Bad Aibling
Rolle & Verantwortung

Der fachliche Kopf des Zentrums

Als Ärztlicher Leiter verantwortet Dr. med. univ. Julian Douwes die medizinische Ausrichtung des Douwes Brain Center: den messbasierten Ansatz (erst messen, dann behandeln), die Auswahl und Kombination der Verfahren, die Sicherheitsstandards und die Einordnung der Evidenz auf jeder Seite dieser Website. Messen meint dabei das Assessment als Ganzes, von der Anamnese über Fragebögen und Untersuchung bis zu Labor und Bildgebung, wo sie gebraucht werden; ein qEEG-Brainmapping kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt.

Jede Behandlungsentscheidung im Zentrum läuft über eine ärztliche Freigabe: Kontraindikationen, Wechselwirkungen mit bestehender Medikation und die Frage, ob ein Verfahren zum Befundbild passt. Als Ärztlicher Leiter des Clinicum St. Georg verbindet er die Neuromodulation mit dem integrativen Rahmen der Klinik: Labor, Infusionen, Physiotherapie, stationäre Betreuung, wenn sie gebraucht wird.

Haltung

Woran wir uns messen lassen

„Unser Anspruch ist immer derselbe: das funktionelle Gleichgewicht Ihres Gehirns und Ihres Körpers wiederherzustellen. Was nicht mehr funktioniert — ein Netzwerk, ein Rhythmus, eine Regulation — wollen wir wieder in Ordnung bringen, und zwar möglichst ohne Chemie. Wir arbeiten mit so wenig Medikamenten wie möglich und setzen stattdessen auf Messung, Neuromodulation, Regulation und Training. Das Ziel ist kein Laborwert, sondern ein Leben mit hoher Lebensqualität.“

Dr. med. univ. Julian Douwes
MessenRegulierenWiederherstellen

Das heißt konkret: Was sich tun lässt, zeigt sich im Verlauf, deshalb erfassen wir den Befund vorher und nachher. Sie bekommen einen Plan, der zu diesem Befund passt, und eine klare Antwort, wenn ein Verfahren für Sie nicht sinnvoll ist. Medikamente bleiben ein Werkzeug, dort, wo sie gebraucht werden, und in der niedrigsten Dosis, die trägt.

Mehr zur Methode: Erst messen, dann behandeln ·Unser Programm

Funktionelle Medizin

Ein Organ, das nie allein arbeitet

Ich behandle den Menschen, der vor mir sitzt, als zusammenhängendes System. Ein Gehirn arbeitet nie allein: Immunsystem, Hormone, Darm, Schlaf und Erlebtes stellen ein, wie seine Netzwerke feuern. Eine Infektion, die nicht zur Ruhe kommt, schickt Entzündungsbotenstoffe bis in den Kortex; wer dann nur stimuliert, behandelt die Folge und lässt die Ursache laufen.

Deshalb ist rTMS bei mir ein Baustein in einem Gesamtkonzept. Was daneben nötig ist, Labor, Infektionsdiagnostik, Schlaf, Darm, gehört in denselben Plan, und das Clinicum St. Georg hat Labor, Internisten und Station im selben Haus. Sie bekommen, was Ihr Befund verlangt, und nicht das Gerät, das gerade frei ist.

Ausbildung & Weg

Medizin als Muttersprache

Aufgewachsen in der Klinik

Sohn von Dr. med. Friedrich Rudolf Douwes (1945–2022), dem Gründer des Clinicum St. Georg. Medizin war für ihn von Kindheit an Alltag; Sprechstunden, Visiten und Fachgespräche gehörten zum Familienleben.

Ärztliche Ausbildung

Studium der Humanmedizin und Approbation als Arzt. Bereits ab dem ersten Studienjahr klinische Mitarbeit im Clinicum St. Georg, vom Labor über die Station bis in die Sprechstunde.

Ärztlicher Leiter

Heute verantwortet er als Chief Medical Officer die medizinische Leitung des Douwes Brain Center und des Clinicum St. Georg, den Aufbau des neuromodulativen Programms und die Betreuung internationaler Patientinnen und Patienten. Das Clinicum St. Georg ist Anlaufstelle für Menschen aus mehr als 90 Ländern.

Autor & Wissensvermittlung

Auf juliandouwes.com schreibt er zu Neuromodulation, Diagnostik, Infektiologie und Immunologie sowie Longevity, mit demselben Anspruch wie in der Sprechstunde: Evidenz benennen, Grenzen benennen.

Mehr zur Geschichte der Klinik und zum Gründer lesen Sie unter Über uns.

Wissenschaftlicher Anspruch

Wo die Datenlage dünn ist, steht das dort

Jedes Verfahren und jede Indikation auf dieser Website trägt einen Evidenzgrad: stark, solide, moderat, wachsend oder früh. Die Skala bindet uns: Ein Grad, den wir vergeben, muss sich an der Studienlage messen lassen.

Hinter den Angaben stehen über 240 verifizierte, peer-reviewte Studien mit PubMed-Verweis: Leitlinien, Metaanalysen, randomisierte Studien. Ein hoher Grad beschreibt die Forschung, nicht Ihren individuellen Verlauf; deshalb erfassen wir den Verlauf vor, während und nach jeder Serie. Die gesamte Studienbasis nach Erkrankung und Verfahren finden Sie unter Wissenschaft & Studien.

Alle Angaben zu Wirksamkeit und Evidenz beruhen auf peer-reviewten Studien und Leitlinien; den jeweiligen Evidenzstand weisen wir auf jeder Behandlungsseite aus. Behandlungserfolge sind individuell.

So arbeiten wir zusammen

Ihr Weg in 3 Schritten

Assessment

Anamnese, vorhandene Befunde, Fragebögen und klinische Untersuchung ergeben Ihr Befundbild. Ein qEEG kommt dazu, wenn die Fragestellung es verlangt.

Individueller Plan

Auf Basis Ihrer Messwerte entsteht ein persönlicher Behandlungsplan — evidenzgraduiert und transparent.

Behandlung

Nicht-invasive Neuromodulation, ambulant und ohne Medikamente als ersten Schritt — mit Verlaufsmessung.

Der erste Schritt ist ein kostenloses Erstgespräch, persönlich oder per Video, auf Deutsch oder Englisch. Wie es abläuft, lesen Sie unter Erstgespräch: Ablauf; das Team, das Sie danach begleitet, stellen wir auf der Team-Seite vor.

Sprechen Sie mit uns

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob sich ein Assessment lohnt und welche Bausteine für Sie in Frage kommen. Unverbindlich und vertraulich.

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